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Stadtgestaltung

Was ist Stadtgestaltung?

Zu den Aufgaben der Stadtgestaltung gehört es, Konzepte und Entwürfe zur Gestaltung des öffentlichen Raumes zu erarbeiten. Ziel soll es sein, Aufenthaltsräume zu schaffen, an denen sich vielfältige Nutzergruppen wohl fühlen können.

Was ist der öffentliche Raum?

Öffentlicher Raum sind Straßen, Plätze und Parks - also Flächen und Orte, die für jede und jeden frei zugänglich sind. Das Aussehen des öffentlichen Raumes wird zum einen von all den Dingen, die dort stehen (z.B. Verkehrsschilder, Bäume, Fahrradständer, parkende Autos,…), zum anderen aber auch stark von den Gebäuden und deren Fassaden beeinflusst.


Brandplatz. hier ist Platz zum Sitzen, Gucken und für Veranstaltungen
Brandplatz. hier ist Platz zum Sitzen, Gucken und für Veranstaltungen
Brandplatz: ganz schön zugestellt.
Brandplatz: ganz schön zugestellt.
Es muss nicht immer die teure Designerbank sein: auch auf diesen Sitzblöcken sitzt es sich gut.
Es muss nicht immer die teure Designerbank sein: auch auf diesen Sitzblöcken sitzt es sich gut.
Schuhstraße in Celle - Fußgänger: Ja, wo laufen sie denn (eigentlich)?
Schuhstraße in Celle - Fußgänger: Ja, wo laufen sie denn (eigentlich)?
Temporäre Sitzgelegenheiten für Veranstaltungen: unsere gelben 50:50-Würfel - für drinnen und drußen
Temporäre Sitzgelegenheiten für Veranstaltungen: unsere gelben 50:50-Würfel - für drinnen und drußen

Wer nutzt den öffentlichen Raum?

Verschiedene Nutzergruppen des öffentlichen Raumes sind z.B. Radfahrer, Kinder, Alte, Kaufleute, Verkehrsteilnehmer, Jugendliche, Erwachsene, Behinderte, Berufstätige, Erwerbslose, Rentner und viele mehr. Alle haben unterschiedliche Bedürfnisse an den öffentlichen Raum, die unter einen Hut gebracht werden müssen.

Anforderungen an die Stadtgestaltung

  • Feuerwehrzufahrten müssen freigehalten werden
  • Kaufleute möchten ihre Waren präsentieren
  • Kinder wollen spielen können
  • Radfahrer brauchen Platz zum Fahrrad abstellen
  • Cafés wünschen sich Platz für Tische und Stühle
  • Autos wollen Platz zum Fahren und Parken
  • Einwohnerinnen und Einwohner, Besucher und Touristen wünschen sich Platz zum Flanieren, Feste feiern, einkaufen, Bänke zum Ausruhen, Bäume und Blumen


Heeseplatz 2005 vor der Umgestaltung - das Grün versperrt die Sichtbeziehung und hat keine gestalterische Qualität
Heeseplatz 2005 vor der Umgestaltung - das Grün versperrt die Sichtbeziehung und hat keine gestalterische Qualität
Heeseplatz 2009
Heeseplatz 2009
Heeseplatz 2005 vor der Umgestaltung: hier will keiner so recht sitzen
Heeseplatz 2005 vor der Umgestaltung: hier will keiner so recht sitzen
Heeseplatz nach der Umgestaltung: neben gewöhnlichen Bänken gibt es auch Sitzblöcke, die gerne genutzt werden.
Heeseplatz nach der Umgestaltung: neben gewöhnlichen Bänken gibt es auch Sitzblöcke, die gerne genutzt werden.
Heeseplatz nach der Umgestaltung: der Spielplatz liegt nun zentral und ist gut einsehbar
Heeseplatz nach der Umgestaltung: der Spielplatz liegt nun zentral und ist gut einsehbar
Heeseplatz 2005 - der alte Spielbereich auf dem Platz, zugepflastert und unattraktiv
Heeseplatz 2005 - der alte Spielbereich auf dem Platz, zugepflastert und unattraktiv


Elemente der Stadtgestaltung

  • Materialwahl z.B. Pflasterung, Fassadenfarbe
  • Beleuchtung wie Straßenleuchten, Fassadenanstrahlung, Schaufensterbeleuchtung
  • Möblierung, d.h. alles was rumsteht wie Bänke, Poller, Lampen, Pflanztröge aber auch Autos, Werbetafeln, Trafostationen, Bushäuschen oder Telefonzellen.
Weniger ist bei der Gestaltung oft mehr. Wenn Plätze und Straßen nicht zugestellt sind, ergeben sich oft flexiblere Nutzungsmöglichkeiten. Das in den Boden eingelassene Wasserspiel auf der Stechbahn lässt sich z.B. an Markttagen abstellen und bietet so zusätzlichen Platz für Marktstände. Vor Schaufenstern lässt sich besser bummeln, wenn nicht alles mit Waren und Werbeanlagen verstellt ist. Und auf einem freien Platz können nicht nur Fahrradfahrer sicherer fahren sondern Kinder auch mal Fangen spielen.

Beispiel der Stadtgestaltung

Die Stadtgestaltung liefert erste Ideen zur Umgestaltung und berät in Detailfragen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen nötig und gewünscht. Denn wenn ein schönes Pflaster nicht für den LKW-Verkehr geeignet ist oder an vorgesehenen Fahrradstellplätzen die Feuerwehrzufahrt sein muss, nutzt der schönste Entwurf nichts. Bei Bedarf wird gemeinsam optimiert, geändert, ergänzt und abgestimmt.
 
Stechbahn 2003
Stechbahn 2003

Stechbahn 2005
Stechbahn 2005


Beispiele:
Landschaftsplan mit Bleistift und Zirkel
Kontakt
Frau Daniela von Eiff »
Stadtgestaltung

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