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06.02.2015

Partnerschaftliche Kinderbetreuung

Väter und Mütter, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, haben Anspruch auf maximal 28 Monate ElterngeldPlus. Wenn sie bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten lohnt sich der frühere Wiedereinstieg in den Beruf. Auf der Webseite des Bundesfamilienministeriums heißt es dazu:

„Teilen sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel für vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie den Partnerschaftsbonus in Form von jeweils vier zusätzlichen ElterngeldPlus-Monaten. Damit können beide Elternteile sich um die Kinderbetreuung kümmern und sind länger finanziell abgesichert. …

Mit dem 'Elterngeld Plus' erhalten am Ende beide in Teilzeit arbeitenden Eltern genauso viel Elterngeld wie Eltern, die während des bisherigen Bezugszeitraums gar nicht arbeiten. Der Partnerschaftsbonus kommt ergänzend hinzu: Er besteht aus vier zusätzlichen Monaten, in denen die Aufgabenteilung in der Familie partnerschaftlich organisiert werden kann.“ (http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=212504.html)

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) „kritisiert allerdings weiterhin eine Arbeitszeit von 25 bis 30 Wochenstunden als Voraussetzung für den Partnerschaftsbonus im Anschluss an das Elterngeld.“ (http://www.vamv-bw.de/?p=379)

Autor/in: Rosemarie Lüters / Gleichstellungsbeauftragte / Tel. 12 568