Seiteninhalt
20.11.2015

Positive Bilanz des Projektes SchutzCelle in Neustadt-Heese

CELLE. Mitte November haben sich Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen SchutzCellen in Neustadt-Heese im Nachbarschaftscafé Capito getroffen, um zum zweiten Mal einen Jahresrückblick zu halten.

Die Bilanz war positiv. Insgesamt gab es von den 30 SchutzCellen recht wenige Fälle zu berichten. Da die Zahl der Fälle gegenüber der Zeit vor dem Projekt teils sogar rückläufig war, bestätigten die Teilnehmenden des Jahrestreffens die Sicht der Polizeiinspektion Celle, dass dem Projekt eine hohe präventive Funktion zukommt. Wenn Menschen aufeinander achten und jede und jeder weiß, dass aufmerksam (hin-)geschaut wird, dann passiert auch weniger.

Die SchutzCelle Stadtteilbüro MITTENDRIN mitten auf dem Heeseplatz hatte die meisten Fälle zu berichten, was wohl zum einen daran lag, dass das Stadtteilbüro mitten auf dem Präsentierteller residiert und zum anderen daran, dass die Stadtteilmanagerin Monika Rietze jede Kleinigkeit notierte. So kam beispielsweise ein Mädchen, das sich selbst versehentlich Sand aus dem Sandkasten in die Augen gerieben hatte oder ein Junge, der so unglücklich gefallen war, dass sein Finger blutete. Den Kindern konnte bei derlei Vorkommnissen schnell geholfen werden.

Themen des Jahrestreffens waren neben dem Rückblick die Ausweitung des SchutzCelle-Projektes auf die nördlichen Stadtteile Vorwerk, Garßen und Groß Hehlen / Scheuen/ Hustedt (dort ist die Stadtteilmanagerin Isabell Karl vom Stadtteilmanagement mum36 federführend) sowie der bevorstehende Suchlauf, mit dem die Grundschulkinder in Neustadt-Heese die einzelnen SchutzCellen aufspüren werden. Für die besten Spürnasen gibt es am 18. Dezember eine kleine Preisverleihung vor dem Stadtteilbüro MITTENDRIN mitten auf dem Heeseplatz.

Quelle: Stadtteilmanagement Neustadt-Heese