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Wietzenbruch

Geschichte

Das Zentrum von Wietzenbruch war ursprünglich ein kleinerer Gutshof der Familie von An­derten. Wietzenbruch zählt zu den jüngsten Ansiedlungen des Landkreises Celle. Seine Ent­stehung hat er der Teilung des Wietzenbruches, eines großen Waldes und moorähnlichen Gebietes, das sich über den östlichen Landkreis Celle hinaus bis in Randbereiche des Land­kreises Heidekreis erstreckt, in den Jahren 1815–1825 zu verdanken. In den 1920er Jahren wurde die erste deutsche Hochgeschwindigkeitsstrecke für Test- und Rekordfahrten von Eisenbahnlokomotiven durch Wietzenbruch gebaut. Die Trasse ist im Volksmund auch als „Hasenbahn“ bekannt durch eine Anspielung auf die lange Bauzeit (1913–1938). Sie ist heute Teil der Bahnstrecke Hannover–Hamburg. Ende der 1940er Jahre wurde der Heeresflugplatz Celle (Immelmann-Kaserne) in Celle-Wietzenbruch weit über die Grenzen Celles hinaus bekannt. Er ist einer der Startpunkte für Versorgungsflugzeuge der Berliner Luftbrücke. An dieses Ereignis erinnert das 1985 vom damaligen Celler Stadtrat Karl Duffner initiierten und 1988 eingeweihten Luftbrückendenkmal am Ortseingang.
Heute ist der Fliegerhorst Standort des Heeresfliegerausbildungszentrum C sowie der Heeresfliegerverbindungs- und Aufklärungsstaffel 100.

Politik

  • Der Ortsrat Wietzen­bruch hat 7 Mitglieder (2 CDU, 3 SPD, 1 Grüne, 1 DIE UNABHÄNGIGEN).
  • Ortsbürgermeisterin ist Frau Gerda Kohnert (SPD)

Kindertageseinrichtungen

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Schulen

Grundschulen im Einzugsbereich des Ortsteils

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Sportvereine

Bilder