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Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933

In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Celle und auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann wird die Ausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 - 1933: Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand" in der Stadtbibliothek am Arno-Schmidt-Platz zu sehen sein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können am 16. März zusätzlich an einer kleinen Vernissage teilnehmen. Beginn ist um 10:30 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung wird die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann in einer einführenden Rede die Bedeutung der Arbeit des Reichsbanners beleuchten. Anschließend besteht die Gelegenheit zum gemeinsamen Gang durch die Ausstellung und für intensiven Austausch.

Die Ausstellung informiert über den 1923 gegründeten Verein "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold". Dieser konstituierte sich nach den schweren politischen Unruhen als parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Weimarer Republik. Seine Mitglieder engagierten sich für die noch junge deutsche Demokratie. Ziel war es, eine demokratische und republikanische Staatsgesinnung in der Bevölkerung zu verankern. Schnell entwickelte sich das Reichsbanner zu einer Massenorganisation mit bis zu drei Millionen Mitgliedern.

Nach dem Wahlerfolg der Nationalsozialisten 1930 verstärkte das Reichsbanner seinen Einsatz gegen die nationalsozialistische Gewalt und schloss sich Ende 1931 mit Gewerkschaften, SPD und Arbeitersportorganisationen zur "Eisernen Front" zusammen. Als Folge der Machtergreifung Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 wurde das "Reichsbanner" jedoch verboten, seine Aktivisten verfolgt, inhaftiert und ins Exil getrieben. 

Auf 31 Bannern (19 Themenbanner und 12 Biografiebanner) dokumentiert die Ausstellung mit ausdrucksstarken Fotos und Dokumenten den umfassenden Einsatz des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold für die demokratische Republik von Weimar. Sie macht deutlich, dass von einer "Republik ohne Republikaner" nicht gesprochen werden kann. "Das ist ein sehr lehrreicher Teil der Geschichte unseres Landes", so Kirsten Lühmann.

 



 

Die Ausstellung ist bis zum 30. März während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen.

Eine kleine Vernissage mit einer Rede von Kirsten Lühmann ist für den 16. März um 10.30 Uhr vorgesehen.

Alles interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.