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ROMAN | Jostein Gaarder: Genau richtig: die kurze Geschichte einer langen Nacht. 2019

Der bekannte norwegische Autor hat wieder einen Bestseller geschrieben. An „Sofies Welt“, das er vor einem Vierteljahrhundert schrieb, reicht diese Geschichte aber bei weitem nicht heran, auch wenn sich philosophische und, wie immer bei Gaarder, astronomische Erkenntnisse in dem kleinen Band widerspiegeln.

Die kurze Geschichte einer langen Nacht handelt von der Endlichkeit des Lebens und was wir als Menschen daraus machen. Albert, der Protagonist der Geschichte, erhält völlig unvorbereitet die Diagnose ALS. Die Ärztin, seine ehemalige Geliebte, die ihm nüchtern die Nachricht übermittelt, gibt ihm nur noch wenige Monate zu leben. Kopflos und geschockt zieht sich Albert auf eine einsame Hütte zurück. Dort lässt er sein Leben Revue passieren und dokumentiert alles in das Hüttentagebuch für seine Hinterbliebenen. Dabei erfährt der Leser nicht nur einige Familiengeheimnisse, sondern nimmt auch Anteil an seinem Plan, den Freitod zu wählen um keinem zur Last zu fallen. Als Hobbyastronom stellt er sich der Frage „Was ist der Mensch“ im Vergleich zum Kosmos. Inmitten der Natur, fernab jeglicher Zivilisation, kommt er zu Erkenntnissen, die ihn in seinem Vorhaben bestärken.

Doch dann taucht plötzlich ein Unbekannter auf, der auf rätselhafte Weise mehr über Albert zu wissen scheint, als dieser ahnen kann…    

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