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ROMAN | Tommi Kinnunen: Wege, die sich kreuzen. 2018

Lahja liegt auf dem Sterbebett, ihre Geschichte wird erst vom Ende her verständlich.

Winter 1895 in Nordfinnland, die junge Hebamme Maria versorgt die Gebärenden in der Region und erwirbt sich im Lauf der Zeit einen guten Ruf als Hebamme. Maria ist stark und unabhängig und lebt ihr Leben gegen alle Konventionen der Zeit. Ihre uneheliche Tochter Lahja verbittert in ihrem Leben, ihre Kinder ertragen die Schwere der Mutter, auch weil der Vater Onni den Kindern sehr zugewandt ist. Onni nimmt sich unter unklaren Umständen das Leben, seine eigene Schwermut ist nicht erklärbar. Erst nach dem Tod Lahjas findet deren Schwiegertochter Kaarina einen Brief von Lajha, der das Geflecht auflöst.

Eine wunderbar düstere Familiensaga über das ganze letzte Jahrhundert.

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