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SACHBUCH | Cameron Bloom u. Bradley Trevor Greive: Penguin Bloom: der kleine Vogel, der unsere Familie rettete. 2016

Um es vorweg zu nehmen: dieses Buch soll zur finanziellen Unterstützung der Organisation „Wings for life“, einer Stiftung für Rückenmarksforschung, helfen. Die Autoren werden 10 Prozent ihrer internationalen Buchhonorare an diese Stiftung spenden.

Warum machen sie das?

Sam, die Ehefrau des Autors ist bei einem schweren Unfall in Thailand verunglückt und seitdem querschnittsgelähmt. Ihre ganze Hoffnung irgendwann wieder laufen zu können, setzt sie in diese Stiftung. Hoffnung hatte sie lange Zeit überhaupt nicht mehr; sie spielte mit Selbstmordgedanken, obwohl ihre Familie alles dafür tat, um sie aus der Schwermut wieder herauszuholen.

Dann fanden die Kinder vor dem Haus der Großmutter eine kranke australische Elster, die gerade aus dem Nest gefallen war. Genauso wie Sam war sie aus großer Höhe auf den Boden gefallen und hatte sich stark verletzt. Ihr Leben schwebte in Gefahr. Die Kinder nahmen das Tier mit nach Hause. Von daher ist alles anders: Sam kümmert sich um das verletzte Tier und bekommt viel zurück, vor allem Lebensmut und Dankbarkeit. Was wie ein Märchen klingt, wird in diesem Buch und auch mit einem kleinen Film im Internet dokumentiert. Der Vogel, den die Kinder aufgrund seines Aussehens Penguin taufen, verhält sich menschenähnlich und zeigt seine Zuneigung fast wie ein Engel, der auf Flügeln daherkommt. Gespickt mit Lebensweisheiten und atemberaubend schönen und witzigen Fotos, geht diese Geschichte natürlich an´s Herz. Man kann nur hoffen, dass diese Familie durch den damit verbundenen Medienrummel und das Preisgeben von Alltagsintimitäten nicht wieder zu zerbrechen droht.

Für alle Leser, die Berührendes und Herzerwärmendes lesen möchten, aber auch für diejenigen, die aufgrund einer Krankheit neue Hoffnung schöpfen wollen.      

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