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SACHBUCH | Stefan Bonner und Anne Wess: Wir Kassettenkinder: eine Liebeserklärung an die Achtziger. 2016

Kennen Sie sie noch? Die Audiokassetten, die man mit einem Klebestreifen reparieren und mir dem Bleistift aufrollen konnte? Die waren bereits Anfang des Jahrzehntes schon im Gebrauch und Alltag im Kinderzimmer. Dann kam mit dem „Walkman“ ein Gerät, mit dem man mobil Musik hören konnte. Und wer hätte gedacht, dass bald die ersten Spielekonsolen und Heimcomputer, bei denen man die Programme noch selbst schreiben musste, in die Haushalte einzogen. Dann machte die Videokassette es möglich, ohne Kinobesuch neue Spielfilme anzusehen.

Da der Kauf eines Spielfilmes mehr als DM 100 kosten konnte, schossen die Videotheken aus dem Boden, bei denen man Spiele gegen geringe Gebühr leihen konnte. Und schließlich löste die CD die Kassette ab. Ganz schön rasant für ein Jahrzehnt.

Und was gab es sonst noch? Die Angst vor AIDS ging um und wurde im Schulunterricht thematisiert.

Der Kalte Krieg war noch Realität,  die Angst vor einen Atomkrieg und die Angst vor den Folgen der friedlichen Nutzung der Atomenergie bescherten der Friedens- und Umweltbewegung Zulauf.

1986 kam es dann tatsächlich zum Super-GAU in Tschernobyl.

Nach den Baby-Boomern und der Generation Golf ein weiteres Buch über die Erlebniswelten eines Jahrzehntes.

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