Seiteninhalt
23.11.2020

JUGENDROMAN | Michaela Kastel: C'est la fucking vie. 2020

Die 18-jährige Sanni und ihre Clique haben ihr Abitur gemacht und genießen ihren letzten gemeinsamen Sommer, bevor jeder danach neue Wege geht. Dabei stehen vor allem Partys, Alkohol, Drogen und Sex auf der Tagesordnung. Sanni liebt es, frei und wild zu sein. Und das vorzugsweise mit ihrem besten Freund Niko. Der versucht jedoch, seinen Eltern alles recht zu machen und plant genauestens seine Zukunft. Trotz der unterschiedlichen Lebenseinstellungen sind Sanni und Niko unzertrennlich und hegen eine tiefe Freundschaft zueinander. Doch alles gerät durcheinander, als sich diese Gefühle füreinander immer weniger nach Freundschaft anfühlen sondern nach mehr. Kann eine Beziehung zwischen zwei besten Freunden funktionieren? Und wenn nicht? Ist das dann das Ende der Freundschaft? Und kann Sanni ihre Freiheit aufgeben?

Jeder kennt sie, diese Zeit in der man noch nicht erwachsen, aber auch kein Kind mehr ist. Man probiert sich aus und weiß noch nicht so recht, was man eigentlich im Leben will. Sanni nutzt genau diese Zeit, um frei zu sein und keine wichtigen Entscheidungen treffen zu müssen. Wo steigt die nächste Party? Wer mit wem? Das sind die wichtigsten Fragen.

Michaela Kastel erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sanni. Dadurch fühlt man sich als Leser/Leserin noch näher dran an den Charakteren und der Handlung. Man sehnt sich gemeinsam mit Sanni nach Freiheit und genießt den jugendlichen Leichtsinn, aber man ärgert sich auch über ihre Verantwortungslosigkeit und Unüberlegtheit.

Das Leben der Clique ist ziemlich exzessiv und spricht eher die älteren jungen Erwachsenen an. Die Autorin beschönigt nichts und nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Protagonistin versucht sich weiterzuentwickeln, sich dabei aber trotzdem treu zu bleiben. Was wohl auch eine der Botschaften der Geschichte sein soll.

Buch verfügbar?