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Sanierungsgebiet Neuenhäusen

Mit der Aufnahme des Stadtteils Neuenhäusen in das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung - Lebenswerte Quartiere gestalten" (ehemals Stadtumbau West) des Bundes und des Landes im Jahr 2019 haben die Stadt Celle und ihre Ortsteilbewohner die Chance erhalten, das Gebiet nachhaltig zu entwickeln, Strukturen zu stärken und sukzessive bestehende Defizite zu beseitigen. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren bis zu 12,9 Mio. Euro im Gebiet für öffentliche und private Maßnahmen eingesetzt werden.

Mit dem Bund-Länder-Programm sollen Städte dabei unterstützt werden, sich frühzeitig auf die notwendigen demografischen und wirtschaftlichen Anpassungsprozesse einzustellen. Ziel ist die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen auf der Grundlage von städtebaulichen Entwicklungskonzepten. Die Vermeidung drohender oder die Behebung bestehender städtebaulicher Funktionsverluste steht dabei im Mittelpunkt der Konzepte und ihrer Umsetzung auf kommunaler Ebene.

Die Fördergelder des Bundes und des Landes unterstützen die Städte und ihre Quartiersbewohner/Eigentümer bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels in Gebieten, die von städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind.

Die Stadt Celle soll frühzeitig in die Lage versetzt werden, sich auf Strukturveränderungen und auf die damit verbundenen städtebaulichen Auswirkungen einzustellen. Ziel ist das Wachstum und die nachhaltige Erneuerung diese Gebiete „Neuenhäusen“ zu einem lebenswerten Quartier zu befördern.

Die Fördermittel sollen insbesondere eingesetzt werden für:

  • städtebauliche Anpassungsmaßnahmen an Schrumpfungs- und Wachstumsentwicklungen,
  • die städtebauliche Neuordnung sowie die Wieder- und Zwischennutzung von Gewerbe, Industrie- und Verkehrsbrachen einschließlich Nutzungsänderungen,
  • Brachenentwicklung, insbesondere zur Unterstützung des Wohnungsbaus,
  • die Verbesserung des öffentlichen Raums, des Wohnumfeldes und der privaten Freiflächen,
  • die Anpassung und Transformation der städtischen Infrastruktur einschließlich der Grundversorgung,
  • die Aufwertung und den Umbau des Gebäudebestandes,
  • Maßnahmen der wassersensiblen Stadt- und Freiraumplanung und zur Reduzierung des Wärmeinseleffektes und
  • den Rückbau leerstehender, dauerhaft nicht mehr benötigter Gebäude oder Gebäudeteile.

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