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Neue Anfänge nach 1945

Wie die Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit umgingen - Ausstellung »Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.« (Stuttgarter Schulderklärung vom 19. Oktober 1945)

16.07.2021 bis 26.09.2021
Synagoge
Im Kreise 24, 29221 Celle

Vor allem die norddeutschen Landeskirchen ignorierten und bekämpften die Stuttgarter Schulderklärung. Entsprechend wurde die eigene kirchliche Mitverantwortung für Holocaust und Krieg relativiert und geleugnet. Die Kirchen waren darin ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. Es brauchte Jahrzehnte, das Engagement kleiner kirchlicher Gruppen und einige Auseinandersetzungen, bis die Nordelbische Kirche die Schuld vor allem für den Mord an den europäischen Juden öffentlich bekannte. Die Ausstellung basiert auf der Forschungsarbeit von Dr. Stephan Linck, seit 2015 Studienleiter der Evangelischen Akademie, und ist ein Projekt der Evangelischen Akademie in Zusammenarbeit mit dem Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche.

Konzipiert und realisiert wurde sie von Prof. Dr. Stefanie Endlich, Monica Geyler-von Bernus und Beate Rossié – Expertinnen, die in den vergangenen Jahren bereits mit mehreren Ausstellungen zum Thema „Kirche und Nationalsozialismus“ auf sich  aufmerksam gemacht haben.

Eröffnung:     Donnerstag, 15. Juli 2021, 19.00 Uhr

Einführung:   Dr. Stephan Linck, Historiker, Hamburg

Zurzeit ist es notwendig, dass wir eine Liste mit den Kontaktdaten der Besucher führen. Außerdem ist nur eine beschränkte Anzahl von Besuchern zulässig. Das Hygienekonzept finden Sie auf der Homepage www.zusammenarbeit-celle.de.

Wir bitten Sie deshalb, dass Sie sich während der Öffnungszeiten montags von 10.00 bis 17.00 Uhr, dienstags bis donnerstags von 9.00 bis 17.00 Uhr, freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr und sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Synagoge telefonisch mit Ihren Kontaktdaten anmelden, Telefonnr. 05141 – 124730, wenn Sie zur Eröffnung kommen möchten.

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