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17.03.2017

Burgstraße - Stadt entscheidet sich für Dreifeldhalle
Nigge: »Vereine nicht schlechter gestellt als vorher!«

CELLE. Am 1. Juli 2016 ist die große Sporthalle am Schulzentrum Burgstraße den Flammen zum Opfer gefallen. Bis heute gab es keine abschließende Entscheidung über Art und Umfang eines Neubaus. Nach dem Willen von Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge soll diese Hängepartie jetzt ein Ende haben. Die Stadt hat sich dazu entschlossen, den Bau einer Dreifeldhalle am alten Standort komplett dem Landkreis zu überlassen. Pläne für eine Vierfeldhalle, die zusätzliche Bedarfe der Stadt abgedeckt hätten, werden zu den Akten gelegt. Damit würde im städtischen Haushalt eine Investition in Höhe von 3,8 Millionen Euro eingespart werden. Celles neuer OB verspricht, dass es für die Vereine keine Verschlechterungen gegenüber der Situation vor dem Brand geben werde.

Nigge möchte jetzt sehr zügig eine Entscheidung herbeiführen. Wer im Einzelnen für Verzögerungen in der Vergangenheit verantwortlich war, sei ihm nicht wichtig. Er unterstellt aber, dass alle Beteiligten immer wohlmeinend und mit guten Gründen unterwegs waren.

„Viel zu lange haben wir uns zu Größe, Ausstattung und sogar Standort eines Neubaus im Kreise gedreht. Dies hat immer wieder zu neuen Begehrlichkeiten auf Seiten späterer Nutzer geführt. Das Schlimmste aber: Wir haben viel Zeit für den Sport verloren!“ Er sei unter anderem angetreten, um den Haushalt zu sanieren, so Nigge. Da dürfe man sich jetzt nicht in Nice-To-Have-Diskussionen verzetteln, die ohnehin nicht bezahlbar seien.
„Wir können froh sein, wenn wir zukünftig die Strukturen und die gewohnten Standards für den Sport erhalten. Das ist mit einer Dreifeldhalle gewährleistet!“

Alle weitergehenden Bedarfe, insbesondere im Schulsport, würden nun seitens der Stadt losgelöst geprüft. In der Frage zusätzlicher Hallenkapazitäten sei die Stadt dann autark und könne zielgerecht und flexibel planen.
Nigge: „Jetzt zählt, dass die Sache endlich Fahrt aufnimmt!“

Quelle: Pressestelle