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19.10.2020

Deutscher Fachwerkpreis 2020
Erfolg für zwei Celler Fachwerkeigentümer - Hohe Auszeichnungen erhalten

CELLE.- Bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Fachwerkpreises, die am 14. Oktober in Fulda stattfand, konnten zwei Celler Bewerbungen sich durchsetzen.

Für die außerordentliche und sensible Sanierung des Handwerkerhauses in der Bergstraße 12 verlieh die Jury Dörte Hirschfeld und Dirk Sonemann den 3. Preis. Erika Dopheide bekam einen Sonderpreis für die sorgfältige Sanierung und den Ausbau von zeitgemäßen Wohnungen in einem wichtigen Celler Bürgerhaus in der Prinzengasse 1.

„Ich freue mich außerordentlich, dass die Sanierungsprojekte der Celler Bewerber die Jury überzeugen konnten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge voller Stolz, „hier zeigen sich einmal mehr die vielfältigen Möglichkeiten, Fachwerkgebäude zu erhalten und gleichzeitig heutigen Wohn- und Lebensverhältnissen anzupassen. Ich möchte alle Fachwerkeigentümer ermuntern, diesen Beispielen zu folgen.“

Der Deutsche Fachwerkpreis zeichnet vorbildliche Sanierungen von Fachwerkgebäuden aus, die den weitgehend größten Anteil in Fachwerkstädten haben., In diesem Jahr bewarben sich 18 Eigentümer aus 13 Fachwerkstädten. Elf Vorschläge erfüllten alle Kriterien der Ausschreibung. Zur Entscheidungsfindung heißt es von Seiten der Jury: „Das bedeutet auch eine große Vielfalt an Stilen, Funktionen, Größen und Standorten, bedeutet damit, dass die Gebäude und Sanierungen nur schwer vergleichbar sind. In dieser Vielfalt liegt zunächst ein Reiz, aber auch die Schwierigkeit für die Jury, bei vielen ausgezeichneten Sanierungen eine Rangfolge zu finden.

Neben dem Juryvorsitzenden und Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte (ADF), Prof. Manfred Gerner, gehörten Hans Benner, Bürgermeister a. D., Vorstandsvorsitzender der ADF, Maren Sommer-Frohms, Geschäftsführerin der ADF sowie Gerwin Stein, Leiter der Beratungsstelle für Handwerk und Denkmalpflege und Zimmermeister Ralf Birk dem Gremium an.

Quelle: Pressestelle