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Umwelt- und Klimaschutz

Umweltschutz ist als gesellschaftliches Ziel und politisches Handlungsfeld vor allem darauf gerichtet, Wasser, Boden, Luft, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts einschließlich der Vielfalt wildlebender Tier- und Pflanzenarten sowie historisch gewachsene Landschaften als unverzichtbare Ressourcen dauerhaft zu sichern. Insbesondere gilt es Gefährdungen dieser Schutzgüter oder der menschlichen Gesundheit abzuwehren.


Dies erfordert auf politischer, wirtschaftlicher und privater Ebene ein langfristig zielorientiertes, konsequentes Umweltschutzhandeln, das angesichts komplizierter und weltweit verknüpfter Wirkungszu­sammen­hänge nur durch umfassende und detaillierte Norm- und Regelwerke sinnvoll gelenkt werden kann.
Die wesentlichen Rahmenbedingungen des Umweltschutzes in Deutschland werden heute durch Verordnungen und Richtlinien der Europäischen Union vorgegeben, die anschließend durch Bundes- oder Landesgesetze, Verordnungen und weitere Regelwerke konkretisiert und ausgefüllt werden.
Politisch vereinbarte Normen bedürfen der Umsetzung und Überwachung durch staatliche Institutionen; wesentliche Aufgabenbereiche der sogenannten "Umweltbehörden" sind in Niedersachsen den Landkreisen, kreisfreien und großen selbständigen Städten zugewiesen; auch die Stadt Celle ist demnach als "untere" Behörde zuständig im Bereich der Wasserwirtschaft und Gewässeraufsicht, des anlagenbezogenen Immissionsschutzes, des Natur- und Landschaftsschutzes und des Bodenschutzes. 
Als freiwillige Aufgabe ist seit 2010 der kommunale Klimaschutz hinzugetreten.
Innerhalb der Stadtverwaltung sind diese Aufgaben dem Fachdienst "Umwelt- und Klimaschutz" zugewiesen.
Neben den am Schutz bestimmter "Umweltmedien" wie Wasser, Boden, Luft, Tier- und Pflanzenarten orientierten Aufgabenfeldern haben übergreifende Regelungen zur Prüfung der Umweltverträglichkeit von Projekten und Plänen, zu Umweltinformationen, zum Umgang mit Umweltschäden und zu Umwelt-Rechtsbehelfen zunehmend Bedeutung für die Beteiligung und Mitwirkung der Öffentlichkeit in Umweltangelegenheiten.

 

Interner Link: Maulwurf

Bodenschutz »

Der Boden ist nach Wasser und Luft das Umweltmedium, welches durch das 1999 in Kraft getretene Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) unter einen gesonderten rechtlichen ... weiterlesen

Interner Link: Schornstein

Immissionsschutz »

Zweck des Bundesimmissionsschutzgesetzes ist es, Menschen, Tiere, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen ... weiterlesen

Interner Link: Grünes Etikett mit der Aufschrift Klimaschutz

Klimaschutz »

Klimaschutz ist vor allem gerichtet auf die Vermeidung oder Verminderung der Anreicherung sogenannter "Treibhausgase" in der Erdatmosphäre; im Wesentlichen geht es dabei in Deutschland um Kohlendioxid ... weiterlesen

Interner Link: Das Henneckenmoor ist als Quellgebiet des Vorwerker Bachs eingelagert in den Geestbereich des Stadtnordens

Natur- und Landschaftsschutz »

Der Schutz von Natur und Landschaft ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, das seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf verschiedenen Ebenen staatlichen Handelns zunehmende Bedeutung erlangt hat. weiterlesen

Interner Link: Regentropfen uf einem Blatt

Wasserwirtschaft und Gewässerschutz »

Wasser ist Bestandteil des Naturhaushaltes, Lebensraum für Tiere und Pflanzen und unverzichtbare Lebensgrundlage des Menschen. Gewässer werden in vielfältiger Art und Weise ... weiterlesen