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29.10.2020

Kulturpreis für Dr. Wulff Haack - Engagement für Otto Haesler und Neues Bauen

CELLE. Eine ganz besondere Ehrung wurde am vergangenen Mittwoch Dr. Wulff Hack zuteil. Er ist Kulturpreisträger der Stadt Celle. Der Rat würdigt damit seine Verdienste und das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement um Otto Haesler und das Neue Bauen. Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge überreichte dem Preisträger im Ratsherrensaal des Alten Rathauses die Verleihungsurkunde. Anschließend trug sich Dr. Haack ins „Goldene Buch“ der Stadt ein.

Corona-bedingt konnten die Feierlichkeiten leider nur im allerkleinsten Kreise stattfinden. Haack wurde von seiner Frau und seinem besten Freund Dr. Udo Hörstmann begleitet. Der Rat wurde durch dessen Vorsitzenden Joachim Falkenhagen vertreten.

In seiner Laudatio beschrieb der OB den Preisträger als einen Menschen, dessen persönliche Liebenswürdigkeit zum Ziele führe. „Es ist diesem besonderen Charme, dieser ganz eigenen Gabe für ihre Ideen einzutreten zu verdanken, dass man Ihnen und Ihren Anliegen gerne folgt.“ Haack setze dem Ehrenamt die Krone auf. „Sie gehören zu den ganz Wenigen, die sich mit so viel Elan für Ihre Dinge einsetzen. Ich wünschte mir mehr Menschen Ihres Schlages. Denn ohne Sie wären wir im Hinblick auf Otto Haesler und das Neue Bauen in Celle nicht dort, wo wir derzeit stehen.“

Dr. Haack bedankte sich, dass Rat und OB ihm diese hohe Ehrung zuteilwerden lassen. „Wenn man ein Ziel hat, muss man bereit sein, beharrlich nachzusetzen, damit es von Erfolg gekrönt wird“, beschrieb der Preisträger seine Intention. Und Haack wäre nicht Haack, wenn er abschließend die Gunst der Stunde ungenutzt ließe, um auf das Weltkulturerbe zu sprechen zu kommen. „Wenn die Altstädter Glasschule ein solches würde, wäre das nicht zuletzt ein Touristenmagnet“, warb er.

Dann schritt man gemeinsam zur Tat: Umrahmt vom OB und seiner Ehefrau Barbara trug sich Dr. Haack auf der eigens für ihn im Bauhausstil gestalteten Seite im „Goldenen Buch“ ein.

Da der Kulturpreis eine Ehrung aus der Gesellschaft für die Gesellschaft sei, versprach der OB, dass die Ehrung zu einem passenden Zeitpunkt nochmals in größerer Öffentlichkeit nachgeholt werde.

Quelle: Pressestelle