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Vortrag
mit Dr.-Ing. Katrin Keßler


Die mehr als 2000 jüdischen Friedhöfe in Deutschland wurden nicht nur in der Zeit des Nationalsozialismus schwer verwüstet, sondern waren auch nach 1945 immer wieder von Schändungen und anderen Angriffen bedroht.

Andererseits waren Angriffe auf Friedhöfe in der Vergangenheit jedoch häufig auch Anlass für ein wachsendes Bewusstsein für das jüdische Erbe vor Ort. Seit den 1960er Jahren entwickelten unterschiedliche Gruppen, aber auch zahlreiche einzelne Personen ein ehrenamtliches Engagement für jüdische Friedhöfe.

Der Vortrag stellt diese Entwicklung bis heute vor, die Probleme und Herausforderungen wie auch die zunehmende Bedeutung jüdischer Friedhöfe für die Erinnerungskultur und die Vermittlungsarbeit für unterschiedliche Zielgruppen.

Katrin Keßler berichtet aus der aktuellen Forschung darüber, was jüdische Friedhöfe für Nachfahren und für die jüdische Gemeinschaft bedeuten und wie sie durch ehrenamtliches Engagement vor dem Vergessen bewahrt werden konnten.

Zeit:
Donnerstag, 7. Mai, 19 Uhr

Ort:
Celler Synagoge, Im Kreise 24

Referntin:
Dr.-Ing. Katrin Keßler, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur, TU Braunschweig

Veranstalter:
Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V.

Foto: Friedhof Celle, © Katrin Keßler

Angriffe auf jüdische Friedhöfe seit 1945

DATUM:

07.05.2026

UHRZEIT:

19:00 bis 21:00 Uhr

ORT:
Synagoge Celle
Im Kreise 24
29221 Celle

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Weitere Informationen

VERANSTALTER:
Stadtarchiv Celle
Westerceller Straße 4
29227 Celle


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