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Eine Sonderausstellung des UNITED STATES HOLOCAUST MEMORIAL MUSEUM

Die Ausstellung Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand adressiert eine der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich?

Die zentrale Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger bekannt. Im nationalsozialistischen Deutschland und in dem von Deutschland dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten.

Die Ausstellung untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse spiegeln oft Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Karriereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn wider.

Die Ausstellung zeigt auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in außergewöhnlichen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 22. Januar, um 19:00 Uhr mit einem Vortrag der Bürgermeisterin der Stadt Bergen, Claudia Dettmar-Müller, eröffnet.

Eröffnung:
Donnerstag, 22. Januar, 19:00 Uhr
mit Claudia Dettmar-Müller, Bürgermeisterin der Stadt Bergen

Laufzeit:
Freitag, 23. Januar - Sonntag, 21. Juni 2026

Ort:
Celler Synagoge, Im Kreise 24

Konzeption:
UNITED STATES HOLOCAUST MEMORIAL MUSEUM, Washington

Veranstalter:
Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V.

Foto: Ausschnitt aus Ausstellungstafel,
© UNITED STATES HOLOCAUST MEMORIAL MUSEUM


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