15.03.2023 - 4.4 Präsentation zu Personalauswahlverfahren
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.4
- Datum:
- Mi., 15.03.2023
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Frau Behn erläutert anhand der anliegenden Präsentation das Personalauswahlverfahren bei der Stadt Celle. Für die Personalauswahl ist gesetzlich die Bestenauslese vorgeschrieben, wonach die Bewerberinnen und Bewerber nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung ausgewählt werden. Sind die formalen Voraussetzungen erfüllt (insb. Schulabschluss, berufliche Qualifikation, etc.) und die Bewerber aufgrund von Arbeitszeugnissen und Beurteilungen als fachlich gleichgut geeignet bewertet, können in Vorstellungsgesprächen weitere Kompetenzen abgefragt werden. In einem strukturierten Interview werden die Bewerber anhand eines Punktesystems beurteilt. Die Anzahl der Anforderungen variiert in den unterschiedlichen Auswahlverfahren. Somit hat nicht jede ausgeschriebene Stelle die gleiche zu erreichende Höchstpunktzahl.
Nach der Präsentation führt Herr Zobel an, dass bei bestimmten Besoldungs- und Entgeltgruppen die Einbindung des Rates fehle und er sich mehr Mitspracherecht wünsche. Frau Behn führt aus, dass nach § 107 Abs. 4 NKomVG die Vertretung im Einvernehmen mit dem Hauptverwaltungsbeamten unter anderem über die Ernennung entscheidet. Nach diesem Gesetz können die Befugnisse auch auf den Hauptausschuss oder den Hauptverwaltungsbeamten übertragen werde. Von diesem Recht ist Gebrauch gemacht worden und die Befugnisse wurden auf den Verwaltungsausschuss und den Oberbürgermeister übertragen.
Herr Brammer gibt an, dass bei Einstellung natürlich die gesetzlichen Hintergründe beachten werden müssten, er aber auch für die Aufweichung von Kriterien bei der Einstellung sei. Frau Behn führt hierzu aus, dass die formalen Voraussetzungen nicht außer Acht gelassen werden dürfen und gerade in Bezug auf Eingruppierungen ein sehr enger Rahmen gestrickt sei. Aber grundsätzlich versuche man auch Quereinsteiger mit vergleichbaren Qualifikationen für die entsprechenden Berufsgruppen bei der Stadt zu gewinnen.
Herr Espe fragt bezüglich des Personalbedarfes der Stadt. Frau Behn gibt an, dass gerade Personal in den Kindertagesstätten und in der Bauplanung- und ausführung, also Erzieher und u. a. Ingenieure, fehlen würden. Die Stadt versuche u. a. über Werbung, das Angebot des Fahrradleasings und spezieller Gesundheitsförderung Personal zu gewinnen. Herr Trenkenschu fragt, wie viele offene Stellen es derzeit gebe. Frau Behn gibt an, dass derzeit 8 Stellenausschreibungsverfahren laufen würden.
Herr Fuchs fragt wie lange das Bewerbungsverfahren in der Regel dauern würde. Zudem wäre das Verfahren in der Privatwirtschaft wesentlich schneller. Frau Behn erklärt, dass im letzten halben Jahr die Prozesse schon angepasst wurden, da dem Fachdienst Personal bewusst sei, dass einige Verfahren zu lange dauern würden. Derzeit würden externe Stellen 3 Wochen ausgeschrieben werden und man versuche schon vor Bewerbungseingang geeigneter Kandidaten mit den Fachdienstleitungen zusammen Termine für Vorstellungstermine zu finden, um nach Ablauf der Bewerbungsfrist möglichst schnell eine Entscheidung herbeizuführen. Herr Zobel führt an, dass ihm die Einbeziehung des Rates zum Personalauswahlverfahren wichtig erscheine. Frau Mrotzek verweist auf die Möglichkeit der Delegierung, von der der Rat gebraucht gemacht hat.
Anlagen
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(wie Dokument)
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