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AUS DEM NICHTS

nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin (für alle ab 15 Jahren)

19.02.2020
20:00 Uhr
HALLE 19
Hannoversche Str. 30
29221 Celle
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Telefon: (05141) 90 50 80 (Zentrale)
karten@schlosstheater-celle.de
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Theaterkasse
Schuhstraße 46 | 29221 Celle
(05141) 9 05 08-75 / -76
E-Mail: karten@schlosstheater-celle.de

Kassenöffnungszeiten
Mo/Do: 9 - 18 Uhr, Di/Mi/Fr: 9 - 15 Uhr, Sa: 10 - 13 Uhr

Ein glückliches Leben: Ein Paar mit Kind, ein Haus am Stadtrand und ein eigenes Geschäft. Vor diesem explodiert eines Tages wie „aus dem Nichts“ eine Nagelbombe. Katjas deutsch-kurdischer Mann Nuri und der gemeinsame Sohn Rocco kommen bei dem Anschlag ums Leben. Katja wird alles entrissen, was in ihrem Leben zählt. Nichts kann ihre Trauer und Verzweiflung lindern. Katja findet keine Erklärung, dafür erfährt sie Ausgrenzungen und Verdächtigungen, mit denen sie in dieser Situation nie gerechnet hätte.


Hoffnung schöpft sie erst, als zwei Neonazis festgenommen werden, die unter Verdacht stehen, für die Mordtat verantwortlich zu sein. Der Gerichtsprozess erweist sich als belastend, da Katjas Integrität plötzlich in Frage gestellt wird. Als der Verteidiger der Gegenseite geschickt Zweifel sät, kommt es zum Freispruch und Katjas Wut kennt keine Grenzen.


Den Amoklauf Katjas kann das Theater nicht nachzeichnen. Aber Fatih Akin erzählt nicht nur von Rache, er erzählt auch davon, wie der deutsche Rechtsstaat mit den NSU-Opfern umgegangen ist, als Betroffene aus rassistischen Gründen zu Tätern stigmatisiert wurden. Es sind die Geschichten von Opfern, die erzählt werden müssen, um zu sensibilisieren, um der Empörung eine Stimme zu geben.

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