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6. Abonnementskonzert KAMMERMUSIKRING 2019/20

SCHUMANN QUARTETT

25.03.2020
20:00 Uhr
Schlosstheater
Intendant: Andreas Döring
Schloßplatz 1
29221 Celle
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Telefon: (05141) 9 05 08 -75 / -76 (Theaterkasse, Kartenbestellung)
Telefon: (05141) 9 05 08 0 (Zentrale)
karten@schlosstheater-celle.de
http://www.schlosstheater-celle.de
Hinweis: Vorsitzender: Dr. Thomas Knoke, Geschäftsführer: Stephan Bruhn
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Theaterkasse
Schuhstraße 46 | 29221 Celle
(05141) 9 05 08-75 / -76
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Kassenöffnungszeiten
Mo/Do: 9 - 18 Uhr, Di/Mi/Fr: 9 - 15 Uhr, Sa: 10 - 13 Uhr

SCHUMANN QUARTETT:
Erik Schumann - Violine
Ken Schumann - Violine
Liisa Randalu - Viola
Mark Schumann - Violoncello

 

- Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett D-Dur KV 499
- Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur op. 35
- Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett e-Moll op. 44 Nr.2

 

„Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut. Zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte. Blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft“ (Harald Eggebrecht in der SZ).


Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. 2012 ist die in Tallinn geborene und in Karlsruhe aufgewachsene Liisa Randalu als Bratschistin dazu gekommen. Immer wieder bemerken Außenstehende, wie stark die Bindung zwischen ihnen ist. Die Vier genießen die nonverbale Kommunikation: „ein Blick und ich weiß, wie er/sie die Musik in dem Moment spielen möchte“. Unterschiedliche Persönlichkeiten treten deutlicher hervor, gleichzeitig entsteht in jedem musikalischen Werk ein gemeinsamer Raum, findet eine geistige Metamorphose statt. Vielleicht sind diese Offenheit und Neugierde die entscheidenden Einflüsse von Lehrern wie Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett oder Partnern wie Menahem Pressler.


Lehrer, musikalische Partner, Preise, Veröffentlichungen – gerne werden Stufen konstruiert um herzuleiten, warum viele das Schumann Quartett heute zu den besten überhaupt zählen. Die Vier fassen solche Daten eher als Begegnungen auf, als Bestätigung für ihren Weg. Sie empfinden die musikalische Entwicklung der letzten beiden Jahre als Quantensprung. „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontanität trägt“, sagt Ken Schumann, der mittlere der drei Schumann Brüder. Versuche, ihnen einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebeln sie charmant aus, lassen allein die Konzerte für sich sprechen:


Introduzione. Der Moment, in dem man noch nichts weiß, die Augen und Ohren weit offen, nach Orientierung sucht. Am Anfang von Beethovens neuntem Streichquartett zum Beispiel. Ein unaufgelöster Akkord nach dem anderen, und die Vier kosten den Moment aus, verschärfen – extrem leise – die Orientierungslosigkeit; reduzieren alles Wissen auf das reine Jetzt. Das Schumann Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet. Das schließt auch die Zuhörer*innen mit ein, die sich Abend für Abend auf alles gefasst machen müssen: „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen sie, „das ist the real thing, weil wir vorher selbst nie wissen, was passiert. Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung zu dem Publikum herstellen, kommunizieren“.


Die Live-Situation wird in naher Zukunft noch weiter aufgeladen: Sabine Meyer, Menahem Pressler, Albrecht Mayer, Kit Armstrong, Edgar Moreau und Anna Lucia Richter zählen zu den aktuellen Partnern der Vier. Sie waren auf USA-Tour und zu Gast bei Festivals in Südamerika, Italien, der Schweiz sowie bei der Salzburger Mozartwoche. Konzerte geben sie in den großen Musikmetropolen London, Hamburg, Berlin, Amsterdam, Florenz und Paris. Darüber hinaus waren sie Artists in Residence bei der Chamber Music Society des Lincoln Centers in New York City und Artiste Ètoile beim Mozartfest Würzburg sowie bei den Oraniensteiner Konzerten.
Das neue Album LANDSCAPES des Quartetts, in dem es den eigenen Wurzeln nachspürt und Werke von Haydn, Bartók, Takemitsu und Pärt kombiniert, erfreut sich national und international bester Resonanz, wurde u.a. mit 5 Diapasons d’Or sowie dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2017 ausgezeichnet und war Editor’s Choice beim BBC Music Magazine. Für die vorangegangenen CD-Aufnahmen mit Werken von Mozart, Ives und Verdi war es bereits als „Best Newcomer 2016“ mit dem BBC Music Magazine Award in London ausgezeichnet worden.

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