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Neue Anfänge nach 1945

Wie die Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit umgingen

11.05.2020 bis 23.08.2020
Synagoge
Im Kreise 24, 29221 Celle

„Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.“ Stuttgarter Schulderklärung vom 19. Oktober 1945. 

Vor allem aus den norddeutschen Landeskirchen wurde die Stuttgarter Schulderklärung ignoriert und bekämpft. Entsprechend wurde die eigene kirchliche Mitverantwortung für Holocaust und Krieg relativiert und geleugnet. Die Kirchen waren darin ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. 

Es brauchte Jahrzehnte, das Engagement kleiner kirchlicher Gruppen und einige Auseinandersetzungen, bis die Nordelbische Kirche die Schuld vor allem für den Mord an den europäischen Juden öffentlich bekannte. 

Die Ausstellung basiert auf der Forschungsarbeit von Dr. Stephan Linck, seit 2015 Studienleiter der Evangelischen Akademie. Sie ist ein Projekt der Evangelischen Akademie in Zusammenarbeit mit dem Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche. Konzipiert und realisiert wurde sie von Prof. Dr. Stefanie Endlich, Monica Geyler-von Bernus und Beate Rossié – Expertinnen, die in den vergangenen Jahren bereits mit mehreren Ausstellungen zum Thema „Kirche und Nationalsozialismus“ auf sich aufmerksam gemacht haben.

Eröffnung: Sonntag, 10. Mai 2020, 11.30 Uhr
Einführung: Dr. Stephan Linck, Historiker, Hamburg
Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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