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Josef Rings und Erich Mendelsohn: Neues Bauen in Deutschland und Erez Israel

04.09.2020 bis 08.11.2020
Synagoge
Im Kreise 24, 29221 Celle

Josef Rings (1878–1957) und Erich Mendelsohn (1887–1953) stehen beispielhaft für zwei Vertreter der architektonischen Moderne in Deutschland und später in Palästina. Gemeinsam war ihnen, dass sie als Architekten und Planer den Zenit ihres beruflichen Erfolges zeitgleich zum Bauhaus erreicht hatten und durch den Machtantritt der Nationalsozialisten ins Exil gezwungen wurden. Beiden gelang es, sich in Palästina erneut in ihrem Beruf zu etablieren und größere Projekte zu verwirklichen. Beide verließen ihr Exilland nach wenigen Jahren wieder: Mendelsohn emigrierte schon 1941 in die USA, und Rings ging 1948 zurück nach Deutschland, wo er in Mainz eine Professur übernahm. Obwohl Rings und Mendelsohn beide Modernisten waren, repräsentieren sie inhaltlich wie formal unterschiedliche architektonische Richtungen. Der Sozialist Rings widmete sein Werk dem Wohl der Arbeiterklasse, entwarf Pläne zur Verbesserung der Lebensqualität der Massen und Arbeitersiedlungen. Der bürgerliche Mendelsohn dagegen realisierte Kaufhäuser, vornehme Villen für deren wohlhabende Besitzer sowie Großprojekte: Spitäler, Universitäten, Banken etc.

 

Die Ausstellung wurde vom Bauhaus Center Tel-Aviv und Dr. Ines Sonder vom Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam kuratiert.

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Alten Synagoge Essen.

 

Ort: Synagoge Celle, Im Kreise 24

Laufzeit: 4. September 2020 bis 8. November 2020

 

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