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09.04.2019

SchutzCellen treffen sich in der Blumlage

CELLE. Das fünfte Jahrestreffen des Projektes „SchutzCelle – Hilfe für Kinder“ fand in diesem Jahr in der Blumlage statt. Denn das Projekt, das seinen Anfang in Neustadt-Heese hatte, ist inzwischen auch in diesem Stadtteil angekommen. In letzter Zeit konnte Nadine Kuchar vom Stadtteilmanagement in der Alten Molkerei mit ihrem Team 17 Gewerbetreibende und Institutionen in der Altstadt und in der Blumlage zu SchutzCellen erklären.

Die Idee, SchutzCellen zu schaffen, wurde in Neustadt-Heese geboren. Denn war es früher selbstverständlich, Kindern unterstützend zur Seite zu stehen, so hat dieses Verhalten in den letzten Jahrzehnten doch leider nachgelassen. Daher will das Projekt, das dem Motto „Eine Gesellschaft hat dann Halt, wenn viele Leute Haltung zeigen“ (nach Heribert Prantl) folgt, sowohl Kinder als auch die Kinderfreundlichkeit in der Gesellschaft stärken.

Diesen und vor allem den präventiven Aspekt betonte auch die diesjährige Referentin, Doris Adlung, Mitglied im Präventionsteam und Beauftrage für Jugendsachen der Polizeiinspektion Celle. In lockerer Runde tauschten sich die Teilnehmenden über das Referat und die Erfahrungen als SchutzCelle aus.

Die Gewissheit, dass in der Nachbarschaft von SchutzCellen nicht weggeschaut, sondern achtgegeben wird, erzeugt eine hohe präventive Wirkung – darin waren sich die Teilnehmenden einig. Die Inanspruchnahme von SchutzCellen ist jedoch je nach örtlicher Lage durchaus unterschiedlich. Verständigung wurde darüber erzielt, dass die Zusammenarbeit mit den Schulen noch weiter verstärkt werden sollte, damit (Grundschul)Kinder noch mehr darüber erfahren, wo ihnen wie geholfen werden kann.

Monika Rietze, Koordinatorin der stadtweiten Ausweitung des Projektes, freute sich, dass der Einladung zum Jahrestreffen in die SchutzCelle Kursana Stadtgarten Residenz Celle nicht nur Vertreterinnen und Vertreter von SchutzCellen folgten, sondern u.a. auch Repräsentantinnen aus dem Stadtteil Wietzenbruch, die in nächster Zeit eine Arbeitsgruppe SchutzCelle gründen und das Projekt nach Wietzenbruch holen wollen.

Wer Interesse hat, an der stadtweiten Ausweitung des Projektes SchutzCelle – Hilfe für Kinder“ mit zu arbeiten oder Fragen zum Projekt hat, kann sich gern nach den Osterferien bei der Stadtteilmanagerin Monika Rietze melden – telefonisch unter (0 51 41) 12 51 61 oder über die Mailadresse monika.rietze@celle.de.

Quelle: Stadtteilmanagement Neustadt-Heese