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09.03.2020

Enten und Nutrias in Celler Parkanlagen - Stadt rät: Bitte nicht füttern!

CELLE. Aus aktuellem Anlass, weist die Stadtverwaltung drauf hin, dass Enten, Vögel und Nager im Park nicht mit Brotresten und ähnlichem gefüttert werden sollten. Es wurden in der letzten Zeit vermehrt größere Stellen entdeckt, an denen klein geschnittenes Weißbrot gezielt abgelegt wurde (s. Foto). Damit sollte vermutlich den Enten und Nutrias am Magnusgraben und am großen Teich im Französischen Garten etwas „Gutes“ getan werden.

Dabei ist das mitgebrachte Futter für die Tiere alles andere als gesund. Brot enthält für Vögel und Nager zu viel Salz, zudem quillt es im Magen auf. Schädlich sind vor allem die großen Mengen, die derzeit unkontrolliert in Parks verteilt werden. Das tut wahrlich nicht Not, denn die Tiere finden vor Ort genügend natürliche Nahrung.
Zudem zieht das herumliegende Futter im Park unliebsame Gäste an, denn die Reste sind ein Fest für Schadnager wie Ratten und Mäuse.

Nicht zuletzt nehmen auch die Gewässer Schaden. Brotbrocken, Enten-und Nutriakot reichern das Wasser mit zusätzlichen Nährstoffen an. Es entstehen mehr und mehr Algen, für deren Zersetzung Sauerstoff nötig ist. In warmen Sommern drohen derlei belastete Gewässer dann „umzukippen“, werden zu übelriechenden Kloaken und müssen entsprechend kostenintensiv gereinigt werden.
Deshalb rät die Stadt Celle dringend, auf das Füttern ganz zu verzichten!

Quelle: Pressestelle