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29.04.2020

Mit Hochdruck voran - Verwaltung nutzt verkehrsarme Zeit für Umbau Neumarkt

CELLE.- Weiter geht es – und das mit Hochdruck – beim Ausbau rund um den Nordwall und damit unserer Innenstadt. Die Stadtverwaltung hat die Maßnahmen am Neumarkt vorgezogen. Nachdem der stark befahrene Bereich zwischen Mühlenkreisel an der Hafenstraße und der Allerbrücke im Bereich der Einmündung Nordwall bislang hintenangestellt wurde, geht es nun forsch weiter. Die Stadtverwaltung nutzt die verkehrsarme Zeit während der Corona-Krise und wird dort - sowie am Westteil des Nordwalls - bis August Kanäle, Versorgungsleitungen und die Verkehrsflächen erneuern. Stadtbaurat Ulrich Kinder: „Durch das Vorziehen der Maßnahmen am Neumarkt können wir trotz der Corona-Krise einen zügigen Bauablauf sicherstellen und die Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen so gering wie möglich halten“.
Das bedeutete eine Menge Arbeit im Vorfeld, da alle Firmen auf Aufträge miteinander koordiniert werden mussten. Entsprechend kann die einspurige Befahrbarkeit des Nordwalls nicht mehr im zweiten Quartal 2020 freigegeben werden. Die Arbeiten am Neumarkt laufen weitgehend unter Verkehr.

Ab Montag, 4. Mai, geht´s los!

Um die Bauabläufe so effizient wie möglich zu gestalten, werden die Verkehrsflächen im Bereich Neumarkt zwischen Kreisel Hafenstraße und Allerbrücke auf eine Fahrspur je Richtung reduziert. Diese Maßnahme wurde - wie oben genannt - vorverlegt. So kommt es zwar zu veränderten Bauabläufen am Nordwall, wo sich aufgrund von corona-bedingten Engpässen bei der Materialbeschaffung die Arbeiten verzögert haben. So können aber zu einem späteren Zeitpunkt, das heißt bei stärkerem Verkehrsaufkommen nach Corona, größere Einschränkungen vermieden werden.

Ab Montag, 4. Mai, wird die Zufahrt zur Fritzenwiese aus Richtung Neumarkt bis voraussichtlich Ende August gesperrt. Der Westteil der Fritzenwiese ist als Sackgasse gegenläufig befahrbar. Entsprechende Haltverbote werden eingerichtet. Anlieger können ihre Grundstücke über den Ostteil der Fritzenwiese erreichen. Zwischen der Ausfahrt Parkhaus Nordwall und der Theo-Wilkens-Straße wird in der Fritzenwiese die Einbahnstraße wieder von Ost nach West geführt.

Zufahrt Hehlentorstraße gesperrt

Auch die Zufahrt vom Neumarkt zur Hehlentorstraße wird ab dem nächsten Montag bis voraussichtlich Ende August gesperrt. Der Bereich um den Weißen Wall bleibt vom Kreisel Hafenstraße erreichbar.
Fußgänger und Radfahrer können über die Hehlentorstraße/Weißer Wall zum Neumarkt gelangen. Am Kreisel Hafenstraße wird eine Lichtsignalanlage eingerichtet. Eine weitere Ampel regelt in der Mühlenstraße die Zufahrt für Linienbusse in die Richard-Katzenstein-Straße. Fußgänger und Radler können die nördlichen Nebenanlagen des Neumarkts (am Ärztehaus) in beiden Richtungen nutzen.

Änderungen bei CeBus-Linien

Die Buslinie 14 der CeBus wird ab Wochenbeginn über den Südwall zur B 214 geführt. Die Haltestelle Fritzenwiese entfällt. Die Richard-Katzenstein-Straße ist für Linienbusse gegenläufig befahrbar.

Wohnbau am Nordwall

Hinsichtlich der Neubebauung der Flächen West und Ost am Nordwall gibt es einen rechtskräftigen Bebauungsplan und damit Planungsrecht. Der Bebauungsplan legt auch fest, was dort gebaut werden kann. Die Stadt befindet sich dazu derzeit in Gesprächen. Ziel ist es, unmittelbar nach Abschluss der Straßenarbeiten mit dem Hochbau zu beginnen. Entstehen soll hier unter anderem sozialer Wohnraum.

Bauzeitenplan

Insgesamt liegen die Arbeiten gut im Zeitplan. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist weiterhin nach zweijähriger Bauzeit für Mitte 2021 vorgesehen, sofern es keine witterungsbedingten Einflüsse oder Ausfälle durch Corona gibt.
Nach derzeitigem Stand könnte die Baumaßnahme etwa vier Wochen vor dem geplanten Termin und damit am 1. Juli 2021 abgeschlossen werden.

Da der Nordwall bis zum Ende der Sommerferien gesperrt bleibt, empfiehlt die Verwaltung allen Verkehrsteilnehmern weiterhin die großräumige Umleitung über Altenceller Schneede, Wederweg, Hannoversche Heerstraße, Wilhelm-Heinichen-Ring, Bremer Weg, Petersburgstraße und John-Busch-Straße.

Hier läuft der Verkehr wieder!

Ab kommenden Montag ist die Kreuzung Nordwall/Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße wieder befahrbar. Dort wurde zwischenzeitlich die Fahrbahndeckschicht eingebaut und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Restarbeiten gibt es noch an den Lichtsignal- und Nebenanlagen. Aus der Theo-Wilkens-Straße kann künftig wieder nach links und aus der Schuhstraße nach rechts in den Nordwall abgebogen werden. Anlieger des westlichen Nordwalls können von hier aus ihre Grundstücke erreichen. Auch Fußgänger und Fahrradfahrer haben wieder freie Fahrt.

Ab heute Nachmittag ist die Zufahrt zur Innenstadt wieder über die Westcellertorstraße möglich. Dann ist auch der Südwall wieder befahrbar.

Quelle: Pressestelle