Seiteninhalt

Boye

Geschichte

Im Jahr 1235 wurde Boye zum ersten Mal als "Boie" urkundlich erwähnt und gehört seitdem  zum Kirchspiel Groß Hehlen.

Politik

  • 5 Mitglieder (3 CDU, 1 SPD, 1 DIE UNABHÄNGIGEN)
  • Ortsbürgermeister ist Heiko Gevers (CDU).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Eine kulturhistorische Besonderheit ist der Entenfang in Boye. Dieser liegt ca. 2 km nordwestlich von Boye. Der Entenfang ist eine Entenfangeinrichtung aus dem 17. Jahrhundert. Wildenten die durch den Ortsteil zogen wurden durch zahme Lockenten angelockt und dann lebend gefangen.
  • Um einen stetigen Wasserstand für die hier schon vorhandene Fischzucht zu gewährleisten ließ Herzog Christian Ludwig zu Braunschweig-Lüneburg 1649 den Bach Wittbeck in den Boyer Teich umleiten.
  • 1690 ließ sein Bruder Georg Wilhelm eine Entenkoje nach Niederländischem Vorbild anlegen.
  • Bis 1782 war die Teichanlage mit Hofstelle herrschaftlich und wurde deswegen zahlreich verkauft und hatte seitdem viele Eigentümer. Ab 1937 wurde das Teichgebiet Landschaftsschutzgebiet und 1976 dann Wildwasserschutzgebiet.
  • Die Fischwirtschaft und der Lebendfang von Enten haben in Boye heute keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Diese Anlagen werden vom jetzigen Eigentümer aus seinen eigenen Mittel instandgehalten.