Seiteninhalt

Scheuen

Geschichte

1290 wurde Scheuen erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zum Kirchspiel Groß Hehlen.

Militär

  • Als Schießplatz der Garnison Celle wurde ab 1870 das Gebiet nordöstlich von Scheuen (Reiherberg und Arloh) genutzt.
  • Ein Flugplatz der Kaiserlichen Marine befand sich während des Ersten Weltkriegs bei Scheuen.
  • Die Einrichtung einer Munitionsanstalt begann 1938. Dieser hat einen Bestand von 200 Gebäuden.
  • Bunkeranlagen und verbliebene Kampfmittel wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Britische Streitkräfte nutzten das Gelände und noch brauchbare Gebäude als Depot.
  • 1956 wurde das Areal an die Bundeswehr übergeben. Die Bundeswehr begann auf einem Teil des Geländes mit dem Bau der Freiherr-von-Fritsch-Kaserne. Einheiten der Panzerbrigade 33 befanden sich hier, zuletzt das Panzerlehrbataillon 334.
  • 2006 wurde die Kaserne geschlossen.

Heutige Nutzung der Militäranlagen

  • Von der Bundeswehr wird der angeschlossene Standortübungsplatz weiterhin genutzt.
  • Eine ehemalige Standortschießanlage wurde 2007 von der Jägerschaft Celle und einer privaten Jagdschule zu einem modernen Schießpark umgebaut.
  • Im ehemaligen Soldatenheim befindet sich seit 2008 das "Zentrum der Eziden in Niedersachsen" (Jesiden).
  • Auf dem Kasernengelände begann 2012 der Neubau der Landesfeuerwehrschule.
  • Der ehemalige Flugplatz, heute Flugplatz Celle-Arloh, wird von einem Luftsportverein betrieben. 

Politik

  • Scheuen hat einen gemeinsamen Ortsrat mit den Ortsteilen Hustedt und Groß Hehlen.
  • Dieser besteht aus 9 Mitglieder (4 CDU, 3 SPD, 1 Grüne, 1 DIE UNABHÄNGIGEN).
  • Ortsbürgermeister ist Axel Fuchs (CDU).