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Neustadt / Heese

Geschichte

Nachdem die Umsiedlung der Westceller Vorstadt zugunsten des Ausbaus der Celler Stadtbefestigung während des Dreißigjährigen Kriegs nötig geworden war, entstand 1632 die Neustadt. 67 Wohnhäuser wurden schon 1664 gezählt. Die Neustadt erhielt nach einer Pestepidemie im Jahr 1664 einen eigenen Friedhof. Vor dem Westceller Tor plante Herzog Georg-Wilhelm zu Braunschweig-Lüneburg 1680 eine Planstadt im Schachbrettmuster, zu deren endgültiger Ausführung es nicht kam. Nur in der Trift (Stadtteil Neuenhäusen) kann man die Ansätze erkennen. Zu verheerenden Bränden in der Neustadt kam es 1685, 1832 und 1862. 1869 wurde die Neustadt nach Celle eingemeindet. 1909 wurde von Otto Haesler die evangelisch-lutherische Neustädter Kirche im neoromanischen fertiggestellt. Deren Kanzel die einen geschnitzten Christus und die vier Erzengel darstellt wurde von Ernst August (II.) von Hannover, dem damaligen Herzog von Cumberland gestiftet. Der Chorraum wurde 1972/73 in der Kirche neu gestaltet. Die Turmsanierung und eine Orgelerweiterung erfolgten im Jahr 1989. Ab 1924 wurde das sogenannte "Heesegebiet" städtebaulich erschlossen.

Politik

  • Der Ortsrat Neustadt/Heese hat 11 Mitglieder (3 CDU, 5 SPD, 1 Grüne, 1 WG, 1 DIE UNABHÄNGIGEN).
  • Ortsbürgermeisterin ist Antoinette Kämpfert (SPD).

Religionen

  • Zum Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Celle gehören die westlich des Bahnhofs gelegene Neustädter Kirche in der Neustadt und die moderne Pauluskirche in der Rostocker Straße in der Heese.
  • Am Waldfriedhof gelegen ist die 1955/56 erbaute katholische Kirche St. Hedwig, die seit 2006 zur Pfarrgemeinde St. Ludwig gehört.