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Leistungsbeschreibung

Schadstoffbelastungen in Stadtböden können unterschiedliche Ursachen haben. Böden in der Stadt unterlagen in der Geschichte einer vielfältigen Nutzung und wurden durch den Menschen stark verändert. Sie wurden des Öfteren umgeschichtet, überbaut und verdichtet, wurden mit Asche, Bauschutt, Teerpappe und Schlacke angereichert und bestehen häufig zu großen Anteilen aus Auffüllboden mit teils unbekannter Herkunft.

Sollten Sie bei Grabungen im eigenen Garten Auffälligkeiten feststellen, die auf eine Schadstoffbelastung des Bodens hinweisen oder beim Kauf eines Grundstückes unsicher sein, beraten wir Sie gerne bei der Untersuchung und Bewertung des Bodens. Besonders gilt dies, wenn in Ihrem Garten Kinder spielen bzw. Sie Nahrungsmittel im größeren Stil für den Eigenverbrauch anbauen möchten. Durch eine fachgerechte Beprobung des Bodens können Sie sowohl Kenntnis erlangen über die Qualität ihres Gartenbodens als auch über evtl. mögliche Schadstoffbelastungen.  
 
Der Umfang der empfohlenen Untersuchung basiert auf den Anforderungen der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV). Gibt es für die Flächen Hinweise auf weitere Schadstoffe, so sind sie in dem Untersuchungsprogramm mit zu berücksichtigen. Bei der Untersuchung sollte der Boden bis in eine Tiefe von 60 cm betrachtet werden, da es sich hierbei um den vorrangigen Nutzungs- und Durchwurzelungsbereich des Bodens handelt.

Als informative Lektüre empfehlen wir Ihnen eine Broschüre, herausgegeben von der Stadt Hannover, zum Thema Bodenschutz in Kleingärten.