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Stauanlagen

Das Aufstauen eines oberirdischen Gewässers stellt gemäß § 9 WHG eine Gewässerbenutzung dar, für die eine Erlaubnis oder Bewilligung der zuständigen Wasserbehörde erforderlich ist (§ 8 WHG).
Der Aufstau eines Fließgewässers mit entsprechenden Anlagen ist gemäß § 33 WHG nur dann zulässig, wenn die Abflussmenge erhalten bleibt, die für das Gewässer und andere hiermit verbundene Gewässer erforderlich ist.
Die Errichtung, die wesentliche Änderung und der Betrieb von Stauanlagen dürfen durch die Wasserbehörde nur genehmigt werden, wenn durch geeignete Einrichtungen und Betriebsweisen die Durchgängigkeit des Gewässers erhalten oder wiederhergestellt wird (§ 34 WHG).
Für Anlagen zum Aufstauen eines Gewässers gelten ergänzend zum WHG die Regelungen der §§ 45 bis 56 des NWG.