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Anlagen in, an, über und unter oberirdischen Gewässern

Anlagen in, an, über und unter oberirdischen Gewässern sind gemäß § 36 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) so zu errichten, zu unterhalten und zu betreiben, dass für die betroffenen Gewässer keine schädlichen Gewässerveränderungen, wie z.B. Abflusshindernisse, Beeinträchtigung der Böschung etc., zu erwarten sind und die Gewässerunterhaltung nicht unnötig erschwert wird.
Zu diesen Anlagen gehören bauliche Anlagen wie z. B. Gebäude, Brücken, Stege, Anlegestellen, Zäune, Leitungsanlagen (z.B. Düker) oder auch Abgrabungen und Aufschüttungen.
Für die Herstellung und wesentliche Änderung solcher Anlagen ist entsprechend § 57 des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) eine Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde erforderlich.
Ausnahme: die Anlagen dienen einer erlaubnispflichtigen Benutzung, der Unterhaltung eines Gewässers oder werden bei einem Gewässerausbau hergestellt.