Seiteninhalt

Gewässerrandstreifen

Gewässerrandstreifen dienen der Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktion oberirdischer Gewässer, der Sicherung des Wasserabflusses sowie der Verminderung von Stoffeinträgen aus diffusen Quellen.
Der Gewässerrandstreifen umfasst das Ufer und den unmittelbar landseits angrenzenden Bereich.
Die Breite des Gewässerrandstreifens wird in der Regel gemessen ab der Böschungsoberkante und ist gemäß § 38 Abs. 3 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) im Außenbereich 5 m breit. Ergänzende Regelungen finden sich dazu in § 58 des Niedersächsischen Wassergesetz (NWG).

Im Gewässerrandstreifen sind folgende Handlungen verboten:

  1. die Umwandlung von Grünland in Ackerland,
  2. das Entfernen standortgerechter Bäume und Sträucher, sowie das Neupflanzen nicht standortgerechter Bäume und Sträucher,
  3. der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen,
  4. die zeitweise Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden können.