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Hinweise zur denkmalrechtlichen Genehmigung

Denkmalrechtliche Genehmigungspflicht

Der Gesetzgeber sieht vor, dass für alle Arten von Maßnahmen an oder in Kulturdenkmalen vor Beginn eine denkmalrechtliche Genehmigung eingeholt werden muss.
Genehmigungspflicht besteht gem. § 10 Abs. 1 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes (NDSchG) für denjenigen, der ein Kulturdenkmal zerstören, verändern, instandsetzen oder wiederherstellen will. Außerdem muss derjenige eine Genehmigung einholen, der ein Kulturdenkmal versetzen oder mit Aufschriften bzw. Werbeeinrichtungen versehen oder eine Nutzungsänderung vornehmen will.
Und schließlich sind Neubauten, Abrisse oder Veränderungen in der Umgebung von Kulturdenkmalen genehmigungspflichtig, wenn sie das Erscheinungsbild des
Kulturdenkmals beeinflussen. Die Genehmigungspflicht besteht auch, wenn es nachher genauso aussehen soll wie vorher. Sie dient dazu, den Mitarbeitern der Denkmalbehörde die Gelegenheit zur Beurteilung des Vorzustandes und die Möglichkeit zur denkmalfachlichen Einflussnahme auf die geplante Maßnahme zu geben.

Bitte nehmen Sie lieber einmal mehr als zu wenig Kontakt mit uns auf. Wir bemühen uns um rasche Klärung der Frage, in wiefern Ihre Planungen denkmalrechtlich
genehmigungspflichtig sind.

Genehmigungsverfahren

Formell muss ein Antrag auf denkmalrechtliche Genehmigung gestellt werden. In der Regel empfiehlt sich schon vor der Antragstellung eine Kontaktaufnahme mit der
Denkmalbehörde, um die Planung abzustimmen und ein zügiges Verfahren zu gewährleisten. Bitte kontaktieren Sie uns also frühzeitig, damit wir bei einem Ortstermin
und/oder im Büro Ihr Vorhaben erörtern können.
Im Sanierungsgebiet "Altstadt Celle" ist zusätzlich zu einer Baugenehmigung oder denkmalrechtlichen Genehmigung stets eine Sanierungsgenehmigung erforderlich. Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet finden Sie auf der Seite Sanierung Altstadt.
Beratungen und Genehmigungen durch die Denkmalbehörde sind kostenfrei.