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Von Ödlandschrecke und Tafelente: Infotafeln zur »Oberen Allerniederung«

CELLE. - Im Naturschutzgebiet „Obere Allerniederung“ wurden im Bereich des Schwalbenberges für die Besucher des Gebiets zwei Naturinformationstafeln aufgestellt. Sie dienen zur Information über die vor Ort lebende Pflanzen- und Tierwelt. Auch zur Entstehungsgeschichte beider Bereiche wird informiert. Eine Tafel beschreibt dabei zum einen die Düne des Schwalbenbergs mit ihren von Trockenheit und Wärme geprägten Lebensräumen. Typische hier lebende Arten sind zum Beispiel das Silbergras, die Zauneidechse sowie die Blauflügelige Ödlandschrecke. Die andere Tafel erläutert den von Feuchte, Nässe und Überschwemmung geprägten Lebensraum der Lachteaue mit ihrem typischen Arteninventar. Als eine markante Artengruppe der Lachteaue ist auf der zweiten Tafel beispielhaft die hier vorhandene Vogelwelt näher vorgestellt worden. In der Lachteaue lebende Vogelarten sind unter anderem die Tafelente, die Bekassine sowie die Rohrammer.

Die Entstehungsgeschichte der Tafeln ist eine besondere: Sie sind in Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichem und hauptamtlichem Naturschutz entstanden. Von ehrenamtlicher Seite ist die Mitarbeit des Naturschutzbeauftragten der Stadt Celle – Eckehard Bühring - sowie von NABU-Aktiven aus der Stadt Celle hervorzuheben. Seitens der Stadt Celle wurde das Projekt von der unteren Naturschutzbehörde begleitet.

Die Naturschützer ermittelten zuerst die zur Darstellung auf den Tafeln geeigneten Landschaftsteile des Gebiets und die darin lebenden Pflanzen- und Tierarten. Danach wurden Fotos zusammengetragen und Informationstexte ausgearbeitet. Um die Tafeln dann jedoch professionell ausarbeiten zu lassen, wurde eine Gestaltungsfirma beauftragt, die mit der Erstellung von Naturinformationstafeln in der Vergangenheit schon reichlich Erfahrung gesammelt hat. Projektförderer sind die Niedersächsische BINGO-Umweltstiftung, die Naturschutzstiftung Celler Land sowie der Ortsrat Lachtehausen.

Das Ergebnis des Projektes kann sich nun vor Ort ansehen lassen!
Quelle: Pressestelle