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  • Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung kann nach dem Steuerberatungsgesetz (StBerG) auf mehreren Wegen erfolgen:
    • Erfolgreicher Abschluss eines wirtschaftswissenschaftlichen oder rechtwissenschaftlichen Hochschulstudiums oder eines anderen Hochschulstudiums mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung
      • Danach muss die Bewerberin/der Bewerber in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern praktisch tätig gewesen sein. Die Dauer dieser Tätigkeit ist von der Regelstudienzeit des abgeschlossenen Hochschulstudiums abhängig. Bei mindestens acht Semestern sind zwei Jahre notwendig, bei weniger als acht Semestern müssen drei Jahre praktischer Arbeit geleistet werden.
    • Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung  
      • mit anschließender 10-jähriger praktischer Tätigkeit, in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden, auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern.
    • Erfolgreich abgelegte Prüfung zum geprüften Bilanzbuchhalterin/Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirtin/Steuerfachwirt
      • mit anschließender 7-jähriger praktischer Tätigkeit, in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden, auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern.
    • Beamtinnen/Beamte des gehobenen Dienstes oder vergleichbare Angestellte der Finanzverwaltung
      • mit mindestens 7-jähriger praktischer Tätigkeit in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern, als Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter oder in mindestens gleichwertiger Stellung.