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05.11.2013

Tipps zur Männergesundheit

Männergesundheitsbericht

Der im April 2013 erschienene Männergesundheitsbericht hat die Bedeutung der psychischen Gesundheit in den Mittelpunkt gestellt. „Im Gegensatz zu den allgemein sinkenden Krankenständen haben … psychische Störungen … zugenommen – und zwar deutlich stärker bei Männern als bei Frauen. … Obwohl psychische Erkrankungen bei Männern auf dem Vormarsch sind, ist die Gesundheitsberichterstattung der Männermedizin hauptsächlich internistisch ausgerichtet. …“, heißt es in dem Bericht. … „Der Bericht stellt die gesundheitliche Lage, die Gesundheitsversorgung, die Lebensweisen sowie das Gesundheitsverhalten von Männern dar.“ (Link: www.maennergesundheitsbericht.de/startseite.html).

Videos zum 1. Männergesundheitskongress 2013

Interessante Beiträge zu den Themen Bewegung, junge Männer, Prävention und mehr sind unter dem folgendem Link zu finden: www.maennergesundheitsportal.de/veranstaltungen/maennergesundheitskongress-der-bzga-und-des-bmg/der-maennergesundheitsbericht-des-robert-koch-instituts/

Kürzere Lebenserwartung

Die Lebenserwartung von Männern ist ca. 5,4 Jahre kürzer als bei Frauen. Zu der Frage, inwieweit biologische Gründe, das Verhalten oder soziale Gegebenheiten für das längere Leben verantwortlich sind, ist eine Studie zum Klosterleben von 1890-1995 von Marc Luy vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden interessant. Da Nonnen und Mönche unter vergleichbaren Bedingungen leben, untersuchte Marc Luy die Sterblichkeitsdaten von mehr als 11.000 Nonnen und Mönchen in bayerischen Klöstern. Er hat herausgefunden, dass Mönche ca. vier Jahre länger leben als andere Männer. Nonnen leben genauso lange wie andere Frauen. Der Wissenschaftler zieht daraus den Schluss, dass für die Lebenserwartung primär nicht die biologischen Unterschiede entscheidend sind (www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/studie-unter-moenchen-lebe-langsam-stirb-alt-a-266212.html).
Autor/in: Rosemarie Lüters / Gleichstellungsbeauftragte / Tel. 12 568