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Verpflichtungserklärung

Regelmäßig verlangen die Auslandsvertretungen die Vorlage einer formellen Verpflichtungserklärung. Danach verpflichtet sich der in Deutschland lebende Gastgeber, alle im Zusammenhang mit der Reise anfallenden Kosten zu tragen. Dazu gehört auch die Übernahme von Kosten im Krankheitsfall. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist daher empfehlenswert.

Die Verpflichtungserklärung gibt der in Deutschland lebende Gastgeber in der Ausländerbehörde auf einem fälschungssicheren Formular ab.

Angaben über die Einkommens-, Vermögens- und Wohnverhältnisse des Gastgebers, die im Rahmen einer Verpflichtungserklärung erforderlich sind, werden dem Visum-Antragsteller nicht zugänglich gemacht. Sämtliche Angaben in der Verpflichtungserklärung sind freiwillig. Die finanzielle Leistungsfähigkeit (Bonität) kann auf der Verpflichtungserklärung jedoch nur bestätigt werden, wenn diese mit entsprechenden Unterlagen nachgewiesen ist. Die Bonität des Einladers ist Voraussetzung für die finanzielle Sicherung des Besuchsaufenthaltes. Die Unterschrift des sich verpflichtenden Gastgebers muss amtlich beglaubigt werden. Die persönliche Vorsprache des Einladers ist daher notwendig.

Der Antragsteller hat das Original der Verpflichtungserklärung bei der zuständigen Auslandsvertretung mit dem Visumsantrag vorzulegen. Wird das Visum erteilt, händigt die Auslandsvertretung dem Antragsteller das entwertete Original der Verpflichtungserklärung zum Zwecke der Vorlage bei der Grenzbehörde im Rahmen des Grenzübertrittes aus. Die Verpflichtungserklärung erhalten Sie im Raum E 05.

Unterlagen:

  • Pass oder Personalausweis und ggf. Aufenthaltstitel
  • Einkommensnachweise