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Personalrat

Wie in den meisten größeren Betrieben der privaten Wirtschaft gibt es auch in den Verwaltungen und Gerichten des Landes, den Verwaltungen der Gemeinden, der Landkreise sowie sonstiger Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts die der Aufsicht des Landes unterstehen eine Personalvertretung. Bei der Stadtverwaltung Celle heißt die Personalvertretung Personalrat.


Personalräte werden für 4 Jahre gewählt. Wahlberechtigt sind alle Bediensteten, Beamte/Beamtinnen, Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter, einschließlich der zur Ausbildung Beschäftigten, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die Grundlage für die Bildung von Personalräten ist das Niedersächsische Personalvertretungsgesetz (NPersVG) in der Fassung vom 17.12.1997. Hier ist auch das Verfahren zur Durchführung der Beteiligung / Mitbestimmung des Personalrates geregelt.

Danach bestimmt der Personalrat, gleichberechtigt bei allen personellen, sozialen, organisatorischen und sonstigen innerdienstlichen Maßnahmen, die die Beschäftigten der Dienststelle insgesamt, Gruppen von ihnen oder einzelne Beschäftigte betreffen oder sich auf sie auswirken, mit.

Bei der Stadt Celle ist ein Personalrat gewählt, der mit allen Entscheidungskompetenzen der gesetzlichen Mitbestimmung, die Interessen sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertritt.

Die Größe und Zusammensetzung des Personalrates richtet sich,

  • nach der Anzahl der Wahlberechtigten,
  • nach dem prozentualen Anteil der Beamtinnen/Beamten, Angestellten, Arbeiterinnen/Arbeitern und
  • nach dem Prozentanteil der weiblichen Beschäftigten.
Der Personalrat der Stadt Celle besteht aus 13 Mitgliedern. Neben dem Vorsitzenden sind zwei weitere Mitglieder von ihren dienstlichen Tätigkeiten ganztägig freigestellt

Zur Durchführung der Aufgaben des Personalrates - z. B. Sitzungen - sind alle Mitglieder im erforderlichen Umfang von ihren dienstlichen Tätigkeiten freizustellen.Personalräte dürfen in der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und wegen ihrer Tätigkeit nicht benachteiligt oder begünstigt werden.

So wie die Personalräte nicht in der Ausübung ihrer Tätigkeiten gehindert werden dürfen, haben auch die Beschäftigten das Recht, unter Berücksichtigung der dienstlichen Belange, ihre Interessenvertretung ungehindert in Anspruch zu nehmen. Ein durch die Inanspruchnahme entstandenes Arbeitsversäumnis mindert in keinem Falle Gehalt, Lohn oder Vergütung. Auch ein Nacharbeiten der Zeit darf nicht gefordert werden.

Für die Jugend- und Auszubildendenvertretung und die Schwerbehindertenvertretung der Stadt Celle gelten die entsprechenden Vorschriften.