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Langensalza-Denkmal

Nach dem unglücklichen Ausgang des Krie­ges 1866 und der Annexion Hannovers durch Preußen wurde durch den Celler Bild­hauer Wüstefeld ein Denkmal zu Ehren der bei Langensalza gefallenen Angehörigen der beiden Celler Regimenter angefertigt. Es trägt die Inschrift: "Gewidmet von einer Anzahl Cellescher Bürger ihren auf dem Felde der Ehre gefallenen Landsleuten" und die Namen von den 20 Gefallenen des Dragoner-Regiments Herzog von Cambridge und den 48 Gefallenen des 2. Infanterie-Regiments.

Als das Denkmal am 04.10.1869 auf dem Platz Im Kreise errichtet und eingeweiht wurde, erhob die preußische Militärverwaltung Einspruch und ließ es, einem entgegenstehenden Gerichtsurteils zum Trotz, am folgenden Tag durch Soldaten abräumen. Ein anschließender Prozeß führte zur Verurteilung des General- und Garnisonkommandos, aber das Denkmal wurde nicht wieder dort, sondern zunächst im des Grundstücks Hannoversche Straße 15, später in den Garten zwischen der Landschaft und dem Museum aufgestellt. Am 03.10.1920 kam es dann wieder auf den ursprünglich vorgesehenen Platz Im Kreise, 1959 wurde es auf den Langensalzaplatz vor der Garnisonkirche umgesetzt und von dort kam es 1982 an seinen jetzigen Platz im Französischen Garten.

Bei dieser letzten Umsetzung wurde es mit einem kleine springenden Pferd gekrönt, das aber schon nach kurzer Zeit entwendet wurde.