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Reaktion auf Besucherwünsche

Reaktion auf Besucherwünsche

Im VR-Schaulager besteht die Möglichkeit, sich Bilder auszusuchen, die man einmal in der realen Ausstellung sehen möchte. Wir gehen gern auf diese Besucherwünsche ein, denn es ist uns wichtig, dass Menschen die Bilder zu sehen bekommen, für die sie sich interessieren. Da die Präsentation im Bomann-Museum eine Dauerausstellung der Werke Eberhard Schlotters ist, sollen jedoch niemals alle ausgestellten Bilder auf einmal ausgetauscht, sondern einzelne Werke immer mal wieder durch andere ersetzt werden. So ist diese Ausstellung einem stetigen Wandel ausgesetzt, während das VR-Schaulager gefüllt wird, bis alle im Besitz der Stiftung vorhandenen Gemälde dort öffentlich zugänglich sein werden. 

Der erste Austausch von Bildern wird im September stattfinden. Wir verabschieden uns von den Gemälden „Die große Mauer“ und „Landschaft“ und werden stattdessen „Bootsscheune“ und „Notausgang“ zeigen. Alle vier Bilder stammen aus derselben Werkphase, die mit dem Begriff „Neue leere Bilder“ umschrieben wird.

In den 1990er Jahren kehrte Eberhard Schlotter in gewisser Weise zu seinen Anfängen zurück: Malte er damals menschenleere Plätze und Straßen, so richtete sich später sein Blick auf die Details. Nun faszinierten ihn Mauerstücke, Überschneidungen von Gebäuden und Landschaft und Ähnliches mehr. Reizvoll sind dabei die Materialität und Oberflächenstruktur seiner Motive, aber auch die kräftigen Farben. Diese hatte Schlotter auf seinen damals durchgeführten Reisen nach Peru schätzen gelernt. Das Aufeinandertreffen wüstenartiger Landschaften auf buntfarbige Dörfer, die Kombination des Morbiden und Zerfallenden mit einer lebhaften und Aufmerksamkeit heischenden Palette sowie die raffinierte Beimischung verschiedener, Struktur gebender Materialien begeistert und beeindruckt Alle, die diese Bilder ansehen.

Dauerausstellung


196 Abendländische Hochzeit
196 Abendländische Hochzeit
306 die große Mauer
306 die große Mauer
© COPYRIGHT, 2007
ARNO SCHMIDT, 1989, Mischtechnik auf Leinwand
ARNO SCHMIDT, 1989, Mischtechnik auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007
BAR, 1957, Öl auf Leinwand
BAR, 1957, Öl auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007
Das Haus des Stierkämpfers, 1957, Mischtechnik auf Leinwand (90,5 x 90,5 cm)
Das Haus des Stierkämpfers, 1957, Mischtechnik auf Leinwand (90,5 x 90,5 cm)
© COPYRIGHT, 2007
Das Schaufenster, 1963
Das Schaufenster, 1963

Die blaue Tür, 1999
Die blaue Tür, 1999
DIE SCHWÄGERIN DES METZGERS, 1986/87, Öl auf Leinwand
DIE SCHWÄGERIN DES METZGERS, 1986/87, Öl auf Leinwand
FLASCHEN UND MÖRSER, 1962, Öl auf Leinwand
FLASCHEN UND MÖRSER, 1962, Öl auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007
Frau mit Blumen
Frau mit Blumen
GROSSE SITZENDE, 1949, Öl auf Leinwand
GROSSE SITZENDE, 1949, Öl auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007
IM SPIEGEL II, 1964, Öl auf Leinwand
IM SPIEGEL II, 1964, Öl auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007

IM SPIEGEL, 1949, Öl auf Pappe
IM SPIEGEL, 1949, Öl auf Pappe
© COPYRIGHT, 2007
Kampf gegen den eigenen Schatten
Kampf gegen den eigenen Schatten
La Beata, 1958
La Beata, 1958
LANDSCHAFT, 1994, Mischtechnik auf Leinwand
LANDSCHAFT, 1994, Mischtechnik auf Leinwand
OMA SCHÜTZ, 1962/63, Öl auf Leinwand
OMA SCHÜTZ, 1962/63, Öl auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007
SIBYLLE UND DOROTHEA, 1958, Öl auf Leinwand
SIBYLLE UND DOROTHEA, 1958, Öl auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007

STILLEBEN IN DER LANDSCHAFT, 1956, Öl auf Pappe
STILLEBEN IN DER LANDSCHAFT, 1956, Öl auf Pappe
© COPYRIGHT, 2007
Stillleben auf schwarzem Tisch
Stillleben auf schwarzem Tisch
© COPYRIGHT, 2007
Tod einer Kerze
Tod einer Kerze
ZWIEBEL & BLAUE FLASCHE, 1994, Mischtechnik auf Leinwand
ZWIEBEL & BLAUE FLASCHE, 1994, Mischtechnik auf Leinwand
© COPYRIGHT, 2007

 


virtuelles Schaulager

Seit dem 3. Juni können Besucher der Dauerausstellung Eberhard Schlotter nun auch in ein virtuelles Schaulager eintreten und so weitere Gemälde und Grafiken des Meisters betrachten.
Zusätzlich zur gewohnten Bilder-Präsentation erweitert die Eberhard Schlotter Stiftung ihr Angebot durch neue Vermittlungstechnologien. Das virtuelle Schaulager soll im Laufe der Zeit sämtliche Gemälde aus dem Bestand der Stiftung öffentlich zugänglich machen. Der Anfang ist geschafft! Nun wird das Schaulager beständig wachsen. Wir freuen uns sehr! Wer Werke aus dem virtuellen Schaulager gerne in der realen Ausstellung sehen möchte, kann dies mit den vor Ort ausgehängten Karten gerne kundtun. Erste Wünsche werden bereits bearbeitet. Ab September werden einige Bilder der Dauerausstellung durch andere, vom Publikum gewünschte Bilder ersetzt werden.