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22.01. bis 20.05.2013 Zwischenreiche

Die Ausstellung zeigt eine eindrucksvolle Serie phantastischer Aquarelle, die ergänzt und kontrastiert wird durch eine Auswahl themenverwandter Ölgemälde.
Das Traumhafte und Verborgene inspiriert und fasziniert Eberhard Schlotter in jeder seiner Schaffensphasen. Visionäre Vorstellungen des Magischen und Unfassbaren fordern ihn immer wieder heraus zu neuen künstlerischen Bildschöpfungen.

Die kleinformatigen Aquarelle aus den siebziger Jahren zeigen frei erfundene Szenerien, in denen sich stark verfremdete Gebirgszüge, Inselgruppen, Wasser- und Wolkenformationen zu irrealen Gebilden verbinden. Eberhard Schlotter setzt die Aquarelltechnik mit meisterhafter Präzision ein und verschafft mittels Farbe, Licht und Schatten seiner künstlerischen Vision Ausdruck. Über seinen Phantasielandschaften liegt ein flirrendes Lichtspiel, Farbflächen laufen weich ineinander und aus der Tiefe nebelhafter Horizontlinien scheinen Traumbilder hervorzuquellen. Dass die augenscheinliche Harmonie dieser Szenerien trügerisch ist, macht Eberhard Schlotter deutlich, indem er irritierende Versatzstücke wie Augen, Puppenköpfe, Körper und einzelne Gliedmaßen in seinen Bildern auftauchen lässt.


Der Zaubervogel, 1968
Der Zaubervogel, 1968
Ewige Freundschaft, 1976
Ewige Freundschaft, 1976
Guadalest, 1973
Guadalest, 1973
Inselgesicht, 1977
Inselgesicht, 1977

Es scheint, als blicke Eberhard Schlotter in diesen phantastischen Aquarellen in eine mal beklemmende, mal heiter-verheißungsvolle Welt jenseits der wahrnehmbaren Wirklichkeit.