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Das Bomann-Museum macht Schule

Der Besuch im Museum bietet einen besonderen außerschulischen Lernort. Während des Entdeckens, Ausprobierens und Experimentierens können sich Schülerinnen und Schüler mit Kopf, Herz und Hand Wissen aneignen.

Ziel ist dabei die Vermittlung der Geschichtlichkeit des Alltags und seiner auch heute noch wichtigen Grundbegriffe wie Familie, Geschlecht, Körper, Hygiene, Kleidung, Ernährung, Wohnen oder Arbeiten. Das Angebot der museumspädagogischen Werkstatt beabsichtigt die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, solche Begriffe und Werte als wandelbar zu begreifen, sie kritisch zu hinterfragen und sich über sie eine eigene Meinung zu bilden sowie diese zu kommunizieren.

Unsere Formate:

Die Angebote der museumspädagogischen Werkstatt finden in zwei unterschiedlichen Formaten statt. Zum einen bringen altersgerechte, interaktive und dialogische Führung die Schülerinnen und Schüler mit den Themen des Museums in Kontakt. Zum anderen lassen sich die Führungen mit Kurzworkshops verbinden. Während dieser setzen sich die Schülerinnen und Schüler praktisch und selbstständig mit Themen auseinander und steigern so ihre Sach- und Kommunikationskompetenzen.

Die Vermittlungsangebote richten sich nach dem Kerncurriculum des Niedersächsischen Kultusministeriums sowie nach den Bildungsplänen der Schulen.

Zusätzlich entwickeln unsere Museumspädagogen gerne gemeinsam mit Schulen und Lehrern längere, individuelle Projektangebote.

Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen 

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 Schulbroschüre

Unsere Themen:

Sonderausstellungen

abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten

Antisemitismus gehörte bis 1945 zum kulturellen, abendländischen Konsens. Im Umkehrschluss bedeutet dies für viele, dass mit dem Ende des NS-Regimes auch der Antisemitismus in Deutschland selbst zur Geschichte geworden sei: Es gäbe ihn nur noch in Geschichtsbüchern, nicht im Alltag. Doch zunehmende Gewalt und Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden belegen das Gegenteil. Antisemitismus existiert auch in Deutschland noch immer, unabhängig von der Herkunft, Kultur, Bildungsgrad und Generation.

Nicht zuletzt deswegen ist es auch heute noch sinnvoll, Schülerinnen und Schüler über den Antisemitismus und seine Stereotypen aufzuklären. Die Beschäftigung mit diesem Thema fördert zugleich einen kritischen Blick auf eigenes stereotypes Denken, seine Muster, Gründe und Entstehung. Sie ist notwendig für eine selbstreflektierte, politische Bildung.

Während der Führung durch die Sonderausstellung setzen sich Schülerinnen und Schüler selbstständig, aber unterstützt durch einen Guide, mit unterschiedlichen Aspekten des Antisemitismus auseinander und präsentieren in einer gemeinsamen Diskussion ihre Erkenntnisse. Dabei werden sie aber auch mit ihren eigenen Stereotypen konfrontiert und hinterfragen diese gemeinsam auf Grundlage des gewonnenen Wissens. Dabei wird auch diskutiert, welche Bedeutung heute moderne Massenmedien bei der Ausbildung und Verfestigung (antisemitischer) Stereotypen haben.

Dauer: 120 Minuten

Die Führung ist kostenlos!

ab Jahrgang 8

Anmeldung unter bomann-museum@celle.de oder 05141/124506

 

Dauerausstellung

Grundschulen

Weiterführende Schulen

Lehrkräfteführung

Anhand ausgewählter Objekte führen die Museumspädagogen mittels Kurzführungen in die Dauerausstellungen des Bomann-Museums ein. Daneben stellen sie zu jeder Dauerausstellung das museumspädagogische Vermittlungsangebot für Schulklassen vor und geben einen methodischen Einblick in den Ablauf von Schulbesuchen. Anschließend stehen die Museumspädagogen gern für einen gemeinsamen Austausch zur Verfügung.

Gern können sie die Führung als Gruppe buchen. Es handelt sich um ein kostenloses Informationsangebot für Schulen!

Newsletter

Lassen Sie sich ganz einfach per Email über aktuelle Angebote und Projekte der Museumspädagogischen Werkstatt auf dem Laufenden halten.
Anmeldung unter

Mail
 adrian.schwinge@celle.de oder
Mail
 elke.grassl@celle.de.

Informationen und Anfragen:

Adrian Schwinge, M.A.
Tel.: (05141) 12 45 06

Mail
 adrian.schwinge@celle.de

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 Hygienekonzept für Schul- und Kindergartenbesuche