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Als Kind von zehn Jahren lebt Cathy mit ihren Eltern in einer einfachen Wohnsiedlung an der Küste Englands. In ihrer Nachbarschaft wohnt ein junger Mann namens Daniel, der regelmäßig von seinem Bruder Jack besucht wird. Jack ist in Cathys Alter, die beiden werden enge Freunde und verbringen eine unbeschwerte Zeit miteinander, bis Jack in einer Nacht im Meer ertrinkt. 

Durch dieses Unglück miteinander verbunden, werden Cathy und Daniel ein Paar, als Cathy erwachsen ist. Doch Daniel ist brutal und kriminell. Cathy verlässt ihn und flieht nach Los Angeles. Dort lernt sie Tom kennen und lieben. Mit Tom zusammen zieht sie ein paar Jahre später nach Berlin, wo sie im Museum für Naturkunde als Konservatorin arbeitet.

An einem heißen Tag wird im Museum ein Fest zum 200. Geburtstag des Hauses vorbereitet. Cathy soll an diesem Tag für ihre Forschungen an Fossilien und Tierskeletten geehrt werden. Während unten im Museum bald der Festakt beginnt, fängt für Cathy, Daniel und Tom eine Odyssee durch die Räume des Museums an. Daniel hat immer wieder herausgefunden, wo sich Cathy befindet, und sie mit Geschenken bedacht. Nun begegnen die beiden sich im Museum und reden über den Tod von Jack, wobei Daniel immer mehr zur Bedrohung für Cathy wird. Unterdessen hat auch Tom sich auf den Weg ins Museum gemacht, weil er bei Cathys Ehrung dabei sein will. Er begegnet dabei der jungen, attraktiven Iris, die ständig versucht, ihn zu verführen.

Spannung wird in dem Roman dadurch erzeugt, dass man häppchenweise erfährt, wie Jack verunglückt ist, und dass man sich immer wieder fragt, ob Cathy doch noch rechtzeitig zu ihrer Ehrung in den Festsaal kommt. Der Konflikt zwischen Cathy und Daniel löst sich am Ende anders auf als erwartet. Zuletzt steht die Auszeichnung ihrer Arbeit für Cathy nicht mehr im Vordergrund sondern ihre Liebe zu Tom, welche von Tom erwidert wird.

Die in London lebende Anna Stothard hat hier einen lesenswerten und fesselnden Beziehungsroman geschrieben.

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