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»Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht« - In Celle wird großflächig gepflanzt

CELLE. „Da siehst Du den Wald vor lauter Bäumen nicht.“ Das ist kein Scherz, denn was die Stadt Celle und ihre Töchter in den letzten fünf Jahren an Neu- und Ersatzpflanzungen zustande beziehungsweise zu Boden gebracht haben, kann sich wirklich sehen lassen. „Celle ist eine Stadt im Grünen und das soll nicht nur künftig so bleiben, sondern noch grüner werden. Davon zeugen allein die über 30.000 Bäume, die wir als Stadt in den vergangenen Jahren gepflanzt haben oder aktuell noch pflanzen. Doch das ist noch lange, lange nicht das Ende“, verspricht Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge. „Das sind wir Natur und Umwelt sowie unseren Kindern und Kindeskindern schuldig!“

Von Parks und Gärten bis Verkehrsgrün

Doch wie setzt sich die Zahl eigentlich zusammen, mögen sich manche fragen? Das ist schnell erklärt. Die Stadt Celle hat im letzten halben Jahrzehnt, das heißt bis einschließlich Januar 2023, durch den Grünbetrieb und den Fachdienst Verkehr insgesamt 15.220 Bäume in die Erde gebracht – begonnen bei den Grünanlagen, Parks und Gärten über Verkehrsgrün bis hin zu den Forsten und Sonderaktionen wie Obstbaumspenden und vielem mehr. Hinzu kamen in den letzten zwei Jahren 18.655 Bäume, welche durch die Stadtwerke in Bostel und Garßen gepflanzt wurden. Insgesamt ergibt sich daraus die stolze Summe von 33.875 Bäumen.

Jüngster Streich „Auf der Grafft“

Jüngster „Streich“: Die 180 Bäume, je 5 Meter hoch und 7 Jahre alt, welche das Westerceller Gewerbegebiet „Auf der Grafft“ zieren. Der OB und Ulf Pohlmann, Fachbereichsleiter Verkehr und Technische Dienste, haben bei der Pflanzung selbst Hand angelegt. „Wir setzen hier bewusst auf ´erwachsene` Gehölze, die dem Areal von Anfang an ein grünes Gesicht verleihen und ihrer Funktion als Schattenspender und CO2-Speicher gerecht werden“, betont der OB. Gepflanzt wurde hier die Grauerle, die auch in der GALK-Straßenbaumliste zu finden ist. Hinter Letzterer verbirgt sich eine Aufstellung der Deutschen Gartenamsleiterkonferenz (GALK), ein Zusammenschluss kommunaler Grünflächenverwaltungen. Die GALK unterstützt den Deutschen Städtetag über die Fachkommission Stadtgrün in seinen Aufgaben. Anhand der Liste erhalten Kommunen und Planungsbüros seit Jahren Handreichungen für die Auswahl geeigneter Pflanzenarten. Sie umfasst Sorten und Arten, die für die unterschiedlichen Standorte geeignet und entsprechend zukunftsfähig sind – unter Berücksichtigung der besonderen Rahmenbedingungen der jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Die Grauerle besticht hier durch Frost- und Windresistenz, als Stickstoffsammler und Bienenweide.

„Doch mit den jüngsten Anpflanzungen ist für uns natürlich noch lange nicht Schluss“, so Nigge. „Schon in Kürze geht es weiter. Wir werden über unsere Maßnahmen für Klima und Umwelt kontinuierlich berichten.“

24.01.2023 
Quelle: Pressestelle