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Was sollte ich noch wissen?

Die Geburt eines Kindes muss der zuständigen Stelle, in deren Zuständigkeitsbereich es geboren wurde, angezeigt werden.
Bei Geburten in Kliniken oder sonstigen Geburtshilfeeinrichtungen wird von diesen die Anzeige vorgenommen.

Für die Anzeige einer Hausgeburt gelten weitere Bestimmungen.

Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, erhalten ein gesondertes Schreiben des Standesamts, in dem auf die Möglichkeit der Vaterschaftsanerkennung und bei Bedarf auf die Namensführung hingewiesen wird.

Übergeben Sie bitte dem Krankenhauspersonal nach der Geburt Ihres Kindes Ihr Stammbuch oder Ihre Eheurkunde sowie Ihre Geburtsurkunden bzw. beglaubigten Abschriften aus dem Geburtenregister. Falls Sie im Ausland geheiratet haben, reichen Sie bitte die ausländische Heiratsurkunde im Original mit Übersetzung ein. Bei englischsprachigen Urkunden ist eine Übersetzung grundsätzlich nicht erforderlich. Sofern Sie nicht verheiratet sind, wird von Ihnen eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/-register oder Ihre Geburtsurkunde benötigt. Sollten Sie verwitwet oder geschieden sein, legen Sie bitte auch Ihre Geburtsurkunde sowie Ihre Eheurkunde mit dem Vermerk über die Auflösung der Ehe, bzw. die Eheurkunde und Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk vor. Um auch den Vater des Kindes sofort in den Geburtseintrag aufnehmen zu können, ist seine Vaterschaftsanerkennung erforderlich. Nähere Informationen hierzu können Sie gern beim zuständigen Jugend- oder Standesamt erfragen.

Die Angaben in der Geburtsanzeige und im Vornamensblatt sind Grundlage für die Eintragung des Kindes im Geburtenbuch. Achten Sie daher bitte unbedingt auf vollständige und fehlerfreie Angaben. Tragen Sie den oder die von Ihnen gewählten Vornamen und den Familiennamen für das Kind möglichst eigenhändig in das Vornamensblatt ein und unterschreiben Sie es. Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Beurkundung eine Änderung der Vornamen nicht mehr möglich ist!

Die Geburtsurkunden können Sie im Standesamt, sofern die eingereichten Unterlagen vollständig sind, abholen. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei dem/der zuständigen Sachbearbeiter/in, ob die Urkunden bereits zur Abholung bereitliegen. Die Urkunden können von der Mutter, dem Vater, der die Vaterschaft bereits anerkannt hat, oder den Großeltern in Empfang genommen werden. Für alle übrigen Personen benötigen wir eine Vollmacht der Mutter (wichtig für alle "Abholer": Personalausweis nicht vergessen!). Sie erhalten speziell für die Beantragung von KindergeldElterngeld und Mutterschaftshilfe jeweils eine gebührenfreie Geburtsurkunde.