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Krisenleuchttürme im Blackout-Fall: Test erfolgreich bestanden

CELLE. „Wir bleiben dran“, hatte Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge kürzlich versprochen, als es um die Vorbereitungen zum einem möglichen Blackout-Fall ging. Kaum ausgesprochen, startete auch schon die nächste Übung. Unter Leitung von Sebastian Stottmeier und seinem Team der Allgemeinen Ordnung wurde mit Unterstützung von Personal der Stadtverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehren Westercelle und Garßen das Geschehen rund um einen der sogenannten Krisenleuchttürme geprobt. „Krisenleuchttürme sind die Anlaufpunkte in unseren 13 Stadtteilen, wenn es zum Blackout kommt“, erklärt Stottmeier. „Dort finden dann nicht nur die Bürgerinnen und Bürger Rat und Hilfe, sondern sie sind mit fachkundigem Personal besetzt, mit Notstromaggregaten ausgerüstet und dienen dazu, die Kommunikation aufrecht zu erhalten.“

Im Rahmen einer internen Funktions- und Ablaufübung wurde nun der Betrieb der Krisenleuchttürme getestet. „Szenario war ein stadtweiter Blackoutfall beziehungsweise begrenzter Stromausfall des Stadtteils Westercelle“, berichtet Stottmeier. Geübt wurde die Einrichtung eines mobilen Leuchtturms sowie des Leuchtturms im Feuerwehrgerätehaus Westercelle. Ebenfalls geübt wurde die Kommunikation per Funk zwischen dem Krisenstab, den Leuchttürmen und dem Kompetenzcenter, das im Ernstfall in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus seine Arbeit aufnimmt. Stottmeier weiter: „Dabei kam auch Fachgruppe LIMA (Strom und Lichtmast) der Ortsfeuerwehr Garßen ins Spiel, die die Einspeisung des Feuerwehrgerätehauses Westercelle per Notstrom vorgenommen hat.“

Insgesamt wurden die Leuchttürme vollständig eingerichtet, Organisation und Abläufe im Echttest studiert, die Notstromversorgung eingerichtet und betrieben.

Am Ende lautete Stottmeiers Fazit: „Test erfolgreich bestanden!“ Die dabei gewonnenen wertvollen Erkenntnisse hinsichtlich Organisation, Durchführung und Zusammenarbeit werden jetzt in die bestehenden Konzepte eingearbeitet. Abschließend gilt der Dank der Stadtverwaltung den Teams der beiden Ortswehren, die den Verantwortlichen ehrenamtlich mit Rat und Tat zur Seite standen.

19.12.2023 
Quelle: Pressestelle