Inhalt

Hochwasser-Soforthilfe des Landes

Das Land Niedersachsen gewährt Privatpersonen, die durch das Hochwasser 2023 bei Unterkunft und Lebensführung in eine vorübergehende akute Notlage gekommen sind, eine Soforthilfe. Diese ist für das Stadtgebiet Celle bei der Stadt Celle zu beantragen. Anträge können bis zum 22.03.2024 gestellt werden. Die Antragsvoraussetzungen können Sie den untenstehenden Ausführungen entnehmen.

Wer kann die Soforthilfen beantragen?

Beantragen können die Soforthilfen Haushalte, die im Einzugsgebiet der folgenden Flüsse wohnen: Weser (Aller/Leine/Fuhse/Oker) bis zur Landesgrenze zu Bremen, Wümme (bis zum Lesumsperrwerk), Hunte (bis zum Huntesperrwerk), Soeste, Ems (bis zur Seeschleuse Papenburg), Vechte, Sude (mit Krainke und Rögnitz), Seege, Ilmenau und Jeetzel. Das Einzugsgebiet umfasst auch die Nebenflüsse der genannten Gewässer, wie etwa die Hase.

Welche Schäden können gemeldet werden?

Gemeldet werden können Schäden, die verursacht sind durch Hochwasser oder durch wild abfließendes Wasser, Sturzflut, aufsteigendes Grundwasser (sowohl entlang der Fließgewässer als auch des damit verbundenen Grundwasserkörpers), überlaufende Regenwasser- und Mischkanalisation und die Folgen von Hangrutsch. Wichtig ist: Die Schäden müssen unmittelbar durch das Hochwasser verursacht worden sein.

Wie hoch sind die Soforthilfen?

Wenn etwa beim Hausrat ein Gesamtschaden von voraussichtlich mindestens 5.000 Euro entstanden ist, kann eine Soforthilfe von mindestens 1.000 Euro und maximal 2.500 Euro je Haushalt gewährt werden. In besonders akuten Notlagen ist ausnahmsweise auch eine Soforthilfe bis 20.000 Euro möglich. In besonderen Härtefällen können auch Schäden, die weniger als 5.000 Euro pro Haushalt ausmachen, ausgeglichen werden. Die Hilfen müssen nicht zurückgezahlt werden.

Wo können die Soforthilfen beantragt werden und gibt es weitere Bedingungen?

Bewilligungsstellen sind die von dem Hochwasserereignis betroffenen, örtlich zuständigen Landkreise, die Region Hannover, die kreisfreien Städte, die Landeshauptstadt Hannover und die großen selbständigen Städte. Die Verwendung der Hilfen ist später durch Quittungen bzw. Rechnungen für Dienstleistungen zu belegen. Für den Fall, dass das Land den Betroffenen später weitere Zahlungen gewährt, werden die Nothilfen angerechnet.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung an die eingerichtete Hotline unter der Rufnummer Telefon:+49 5141 12-1988 oder schreiben Sie eine E-Mail an Hochwasserhilfe@celle.de.

Nutzen Sie die E-Mail bitte auch zur Abgabe Ihrer Anträge. Anträge sind ohne Unterschrift gültig.

24.01.2024