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Schule statt Fabrik! Sternsingen gegen Kinderarbeit im Neuen Rathaus

CELLE. Am Montag, 5. Januar, waren die Sternsinger um 8.30 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses zu Gast. Erste Stadträtin Nicole Mrotzek begrüßte die Mädchen und Jungen, nahm die Segenswünsche entgegen und überreichte die Spende der Stadt.

Zur Tradition: In den Tagen der Jahreswende ziehen alljährlich die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Ludwig durch die Straßen. Die als „Heilige Drei Könige“ verkleideten Mädchen und Jungen sind zu Alleinstehenden, Familien und öffentlichen Einrichtungen unterwegs, um in Gesängen und Gebeten von der Geburt Jesu, von seiner Liebe und Menschenfreundlichkeit zu künden. Dabei bringen sie den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne diese Wohnung/dieses Haus) aus. Gleichzeitig bitten sie um Spenden für hungernde, kranke und heimatlose Kinder in den armen Ländern dieser Welt.

„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Leitwort der 68. Aktion Dreikönigssingen, die Beispielprojekte liegen in Bangladesch. Die Aktion 2026 bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Das Dreikönigssingen ermutigt die Sternsinger und ihre Begleiter, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechte Welt zu gestalten. Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel.

Zum Jahresbeginn 2025 hatten die Mädchen und Jungen bei der 67. Aktion bundesweit in 7.328 Pfarrgemeinden und Einrichtungen mehr als 48 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

07.01.2026 
Quelle: Pressestelle