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„Constitution“: ein fesselnder Roman über kulturelle Aneignung und das vergessene Erbe der Ureinwohner Nordamerikas.


Nach der Wiederwahl Donald Trumps stößt der Journalist Doug Nutter bei Recherchen zum amerikanischen Wahlsystem auf eine brisante Spur: Die Ursprünge der US-Verfassung führen nicht etwa zu den Gründervätern oder ins antike Griechenland – sondern zu den politischen Strukturen der Irokesen-Konföderation. Je tiefer Doug gräbt, desto gefährlicher wird seine Suche nach der Wahrheit. Gemeinsam mit der Irokesin Mary Hill gerät er ins Fadenkreuz mächtiger Gegner, die alles daransetzen, dieses Kapitel der Geschichte im Dunkeln zu halten.
Parallel dazu erzählt der Roman von Dougs Vorfahren John Nutter, der 1787 im Auftrag der US-Regierung eine Delegation indigener Führer zur verfassungsgebenden Versammlung begleiten soll. Doch schon damals gibt es Kräfte, die verhindern wollen, dass indigene Ideen Einfluss auf die neue Demokratie nehmen







Der Celler Autor und Musiker Ulrich Wißmann studierte Musik, Germanistik und Völkerkunde (Schwerpunkt nordamerikanische Ureinwohner). Er ist den meisten Cellerinnen und Cellern wahrscheinlich eher aus der Musikszene bekannt. An diesem Abend steht er nicht mit seiner Gitarre, sondern als Buchautor mit seinem 7. Roman vor dem Publikum.

Im Rahmen seiner Forschungen zu den Ureinwohnern lebte er mehrfach auf Reservationen in den USA und Kanada und wurde tief in das Leben und die Rituale indigener Gemeinschaften eingebunden. Er gilt als ausgewiesener Kenner ihrer Kulturen. Wißmann hat neben Romanen und Sachbüchern auch Kurzgeschichten, Gedichte, Songtexte und Fachartikel geschrieben, u. a. für ethnologische und kulturwissenschaftliche Magazine.





16. April 20226 | 18:30 Uhr | Stadtbibliothek Direktorenvilla | Magnusstraße 5

Der Eintritt ist frei. | Bitte Anmeldung unter stadtbibliothek@celle.de oder tel. 05141-124200